Wir wissen es aus sicherer QuelleEsval Models kriegt bald drei Osca – in 1:43

Andreas A. Berse

 · 24.05.2022

Wir wissen es aus sicherer Quelle: Esval Models kriegt bald drei Osca – in 1:43Foto: Jennifer Patselas
Der Osca 1600 GT, den Esval Models in 1:43 herausbringt, ist ein Meisterwerk und hat viele italienische Väter. Sogar Maserati ist beim rassigen Original mit im Spiel. ]

Unter drei Osca macht es Esval Models einfach nicht. Mit einem Trio nach Vorbild des Osca 1600 GT von 1963 stockt der Resinespezialist ab Juni seinen Fuhrpark in der Baugröße 1:43 auf.

Dieses wunderbare kleine Auto kennt heute kein Mensch mehr. Aber ein italienischeres Vorbild gibt es kaum. Fangen wir mal mit der Marke Osca an. Als die Maserati-Brüder 1937 endgültig Pleite waren, verkauften sie ihre Firma an Adolfo Orsi und die Marke zog nach Modena um. Zehn Jahre mussten die drei Maserati-Brüder Ernesto, Ettore und Bindo vertraglich fixiert für den neuen Chef arbeiten, dann zog es sie zurück in die alte Heimat ihrer Ex-Marke nach San Lazzaro di Saveno. Dort gründeten sie die Officine Costruzioni Automobili, heute besser bekannt unter dem Namen Osca. Anfangs bauten sie wieder Rennwagen, maximal 30 Stück pro Jahr, aber zu Beginn der Sechziger sollte der 1600 GT entstehen, ein Rennwagen, aber auch ein Sportwagen für die Straße. Das neue Projekt hatte einen mittlerweile 1,6 Liter großen Vierzylinder, der schon eine Doppelzündung besaß und um die 140 PS auf die Straße wuchten konnte.

Verlagssonderveröffentlichung
Esval Models zeichnet die von Fissore entworfene Karosserie des Osca 1600 GT aus Resine nach und geizt auch im Interieur des 1:43-Sportwagens nicht mit gelungenen Details ]Foto: Jennifer Patselas
Esval Models zeichnet die von Fissore entworfene Karosserie des Osca 1600 GT aus Resine nach und geizt auch im Interieur des 1:43-Sportwagens nicht mit gelungenen Details ]

Neben Touring und Zagato stellte auch Fissore Karosserien für Osca her. Die letztgenannte Firma aus Savigliano bei Turin zeichnete auch den Zweitürer, den Esval Models nun im Sommer auf den Markt bringen will. Das Coupé kommt zunächst einmal in Rot mit schwarzen-roten Sitzen und Gelb mit Gestühl uni Schwarz in den Handel. Türgriffe, Scheibenwischer, Fensterrahmen, Schriftzüge und die Gitter in den Seitenkiemen sind mit Fotoätzteilen nachgeahmt. Die Fünfarmfelgen decken Chromradkappen ab. Auch der Grill zwischen den Doppelscheinwerfern ist aus Fotoätzteilen gefertigt. Die hier präsentierten Fotos zeigen jeweils Vorserienmuster. Drinnen gibt es ein Holzlenkrad und Abziehbilder für die Instrumentenskalen.

Der dritte Osca, den Esval für den Sommer verspricht, ist das 1:43-Resinemodell des 1600 GT als Cabriolet mit Fissore-Karosserie in Rot mit schwarzen Sitzen und schwarzer Persenning. ]Foto: Jennifer Patselas
Der dritte Osca, den Esval für den Sommer verspricht, ist das 1:43-Resinemodell des 1600 GT als Cabriolet mit Fissore-Karosserie in Rot mit schwarzen Sitzen und schwarzer Persenning. ]

Gleichzeitig bringt der Modellautohersteller auch noch ein Cabriolet, in dem in offener Version die Details der Inneneinrichtung, wie zum Beispiel die sechs runden Instrumente noch viel besser zu sehen sind. Das rote Cabriolet liefert Esval Models auch wahlweise mit geschlossenem Verdeck in den Handel. Die Modelle von Esval werden im Bereich zwischen 95 und 110 Euro gehandelt. Die Osca 1600 GT mit Fissore-Karosserie will der Anbieter im Juni ausliefern.