Andreas A. Berse
· 23.12.2023
Scarab sagt ihnen jetzt spontan nichts? Daran sollten wir arbeiten! Denn Replicarz kündigt sein erstes Modell eines Scarab Mk I in 1:18 an. Von dem Original wurde nur drei Fahrezuge hergestellt. Als Produzent fungierte die Reventlow Automobile Company. Deren Besitzer war Rennfahrer Lance Reventlow. Er hatte den Roadster mit GFK-Karosserie entworfen. Das Chassis des Rennwagens bestand aus einem Stahlrohrrahmen, in den eine De-Dion-Hinterachse integriert war. Als Antrieb dient ein V8-Mótor aus der Chevrolet Corvette. Der Motor hatte 5572 Kubikzentimeter Hubraum und rund 385 PS. Der Scarab rollte auf Magnesium-Felgen.
Es gab nur drei Originale zum Scarab Mk I
Den Namen für das Auto spendierte der heiligen Piller-Dreher-Krabbler aus dem alten Ägypten. Geld war für Reventlow kein Problem, schließlich war er das einige Kind von Woolworth-Erbin Barbara Hutton. Auch als Rennfahrer war Lance talentiert. Das bescherte ihm und seinem Auto 1958 beim Rennen in Santa Barbara den ersten Sieg für den Scarab I. Doch nach drei Fahrzeuge ebbte die Nachfrage schon ab. Aber der Renner hatte Potenzial. Im selben Jahr siegte Chuck Daigh beim Riverside International Grand Prix Gegen starken Konkurrenten wie Phil Hill im Werks-Ferrari.
Das Modell hat eine bewegliche Motorhaube
Das Resinemodell ist Replicarz großartig gelungen. Der blaumetallicfarbene Roadster hat treffsicher gezeichnete Proportionen. Das Fotomuster glänzt außerdem mit einer feinen Dekoration und einem stilsicher umgesetzten Interieur. Unter der beweglichen Haube mit filigranem Scharnieren verbirgt sich ein V8, den Replicarz sehr schön nachzeichnet. Auch die Magnesium-Räder können überzeugen. Das Package stimmt also. Und es folgt eine weitere gute Nachricht. Autopioneer will den Scarab Mk I wohl nach Deutschland bringen. Man hört, dass sich der Preis um die 260 Euro einpendeln dürfte. Das wäre angesichts der gebotenen Qualität mehr als okay.
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