Andreas A. Berse
· 25.05.2024
Fast 20 Jahre, von 1948 bis 1965, lief der erste Seriensportwagen von Porsche, der 356er, von den Bändern. Das Vorbild des Coupés von Solido in 1:18 mit Zinkdruckguss-Karosserie ist ein Pre-A, also ein früher Zweitürer. Diese Ur-Modelle gab es bis 1955. Sie hatten zunächst eine zweigeteilte Windschutzscheibe mit Steg, ab 1952 ein durchgehende Windschutzscheibe. Solido gibt für seinen 1:18er das Baujahr 1953 an.
Das windschnittge Coupé der Franzosen kommt jetzt in einem gedeckten Petrolblau in den Handel. Die Innenausstattung trägt helles Braun und hat zwei Einzelsitze. Anfangs gab es den 356er serienmäßig mit einer durchgehenden Sitzbank vorne. Einzelsitze kosteten Aufpreis. Auch der 356er hat das übliche Solido-Lastenheft für diesen Maßstab. Der 1:18-Sportwagen kommt mit einer Zinkdruckguss-Karosserie und beweglichen Türen. Die Vorderräder sind lenkbar. Chrom findet sich an der Miniatur originalgetreu nur sehr sparsam bei den Radkappen, dem Griff der Fronthaube, den Stoßstangen, Fensterumrahmungen, dem Kühlergrill hinten sowie der Nummernschildbeleuchtung.
Auch im Bereich des Unterbodens zeichnen die Franzosen das Fahrwerk mit Kurbellenkerachse vorne und Pendelachse mit Längsschubstreben hinten vorbildgerecht nach. Das gilt auch für die Unterseite des Boxermotors mit vier Zylindern. Für eine 1:18-Miniatur zum Verkaufspreis von 50 Euro sind die Bauteile sauber verarbeitet und auch die Finessen in der Bedruckung auf der Karosserie und in der Inneneinrichtung überzeugend umgesetzt. Durch die jetzt neue Lackierung in Petrolblau wirkt die rundliche geformte Karosserie des Ur-356ers einen Haucch eleganter. Zu den Stärken des Pre-A-Coupés der Franzosen gehören auch die gut getroffenen Proportionen des Die-Cast-Bodies.
Weitere Informationen aus der Welt des Modellautos erhalten Sie auch im neuen Newsletter von MODELL FAHRZEUG. Hier können Sie sich dazu anmelden. Mehr Stories über POrsche-Modelle finden Sie auf der Webpage von MODELL FAHRZEUG hier.