Andreas A. Berse
· 27.01.2026
Ein Marken-Jubiläum ist immer eine gute Gelgenheit, in der eigenen DNA zu schwelgen und die roten Fäden des eigenen Programm erfolgreich weiterzuspinnen. Corgi wird 75 und versucht sich 2026 genau an dieser Strategie. Der legendäre Aston Martin DB5 aus dem 007-Streifen “Goldfinger” findet deshalb seine Fortsetzung im Aston Martin Valhalla aus dem letzten Damniel-Craig-Bond “No time to die”. Allerdings nicht in der Vanguards-Serie und 1:43, sondern in 1:36 und mit allen erdenklichen Gimmicks auf dem Rücken.
Wenn wir damals 1:43-Modelle in unserer Kindheit gekauft haben, der Autor ist Jahrgang E-Type, also 1961, dann kamen die von Dinky oder Corgi. Dieser Strang des Erfolgs der Briten lebt in den Vanguards weiter. Hier dürfen sich die Corgi-Fans 2026 auf die Premiere eines echten britischen Klassikers freuen: den Range Rover in seiner Ur-Form. Er war das erste Luxus-SUV, lange bevor sich Marketing-Fuzzies diesen Namen ausgedacht hatten. Der Dreitürer, den es seit 1970 zu kaufen gab, kommt bei den Vanguards als 1:43er in Tuscanblue auf den Markt. Gleichzeitig erscheint aber noch der passende Viertürer, den es erst ab Juni 1981 zu kaufen gab. Diese Range fährt bei Corgi in Nevadagold vor. Strahlender geht es nicht!
Ein drittes Modell sei hier noch erwähnt, das 2026 auf der Agenda steht. Das, was bei uns in Deutschland ein Opel Kadett E GTE 16 V gewesen wäre, variiert Corgi nun zum rechtsgelenkten Vauxhall Astra und lackiert ihn in der ungewöhnlichen, aber originalgetreuen Farbe Rembrandtsilver. Und spätestens jetzt wissen wir, dass sich dahinter eine echte Kultmarke wie Corgi verbergen muss.
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