Kyosho bringt ultimatives Trio zum Ferrari 250 GTO in 1:18 an den Start

Andreas A. Berse

 · 16.05.2026

Kyosho bringt ultimatives Trio zum Ferrari 250 GTO in 1:18 an den Start
In originalgetreuem Hellgrün schiebt Kyosho im dritten Quartal den rechtsgelenkten Ferrari 250 GTO mit der Nummer 20 von Le Mans 1962 als 1:18-Verkleinerung an den Start und baut seiner Maranello-Fuhrpark aus ] Foto: Kyosho
Ein echtes Trio Grande widmet Kyosho dem Ferrari 250 GTO: Highlight ist sicherlich die erste rechtsgelenkte Version des Rennwagens in 1:18. Auch die Technik-Finessen sind anspruchsvoll.

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Die Startnummer 20 von Le Mans 1962 machte beim Kyosho-Modell in 1:18 Umbauarbeiten nötig. Denn dieser Wagen ist ein Rechtslenker. ] Foto: Kyosho

In der Rennwagengeschichte von Ferrari genießt der 250 GTO den Status eines Solitärs. Es gilt bei vielen Experten bis heute als einer der schönsten Rennwagen aus Maranello. Kyosho baut im dritten Quartal sein Starterfeld an Miniaturen zu diesem Meilenstein der Motorsportgeschichte mit drei neuen Renncoupés weiter aus. Es handelt sich in allen Fällen um Die-Cast-Miniaturen, die präzise im Maßstab 1:18 gehalten sind.

Ein neues GTO-Trio geht an den Start

Der GTO ist bei Kyosho keine Formenneuheit, aber die Firma aus Kanagawa hat das Werkzeug in vielen Details noch einmal überarbeitet und auch bei der Dekoration sind zusätzliche Optimierungen sichtbar. Noch tiefere Eingriffe verlangte die Verkleinerung der hellgrünen Version, die mit der Startnummer 20 im Jahr 1962 in Le Mans an den Start ging und leider nicht ins Ziel kam.

Der erste Rechtslenker startet durch

Denn der Wagen des Briten Innes Ireland und des Amerikaner Masten Gregory war ein Rechtslenker. Die Besonderheit haben die Japaner jetzt mit viel Aufwand auch im Maßstab 1:18 originalgetreu ins Detail umgesetzt. Das machte neue Bauteile und tiefgreifende Veränderungen in der Form notwendig. Aber jetzt ist die Variante endlich mit allen Schikanen machbar.

Eine Neuheit trägt keine Startnummer

Die zweite Version ist die rot lackierte Startnummer 1, die 1962 mit den Brüdern Pedro und Ricardo Rodriguez die 1000 Kilometern von Paris-Montlhéry gewann. An der Außenhaut hat Kyosho einige Finessen originalgetreu getapt. Das war damals im Rennsport durchaus üblich. Die dritte Version – alle kommen wohl im dritten Quartal in den Handel – trägt gar keine Startnummer. Dafür ist dieses Renncoupé in der ungewöhnlich tief schimmerndem Farbe Blu Scuro laciert, einem extrem dunklen Blau. Man sollte eben nicht vergessen, dass der Ferrari 250 GTO von damals auch im Straßenverkehr bewegt werden durfte. Viele der Boliden fuhren auf Achse zu ihren Rennen. Die drei neuen GTOs können in Japan für rund 370 Euro bereits vorbestellt werden. Eine unverbindliche Preisempfehlung für Deutschland gibt es noch nicht.

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