Andreas A. Berse
· 15.10.2024
Das SS stand für “Super Sport” und machte eines klar: Hier kommt die Musclecar-Version des Chevrolet Camaro daher. Kein Sekretärinnen-Coupé, sondern ein Zweitürer, der schwarze Streifen auf dem Asphalt hinterlassen konnte. 1969 bedeutete das: Maximal 396 Cubicinches, also schlappe 6,5 Liter Hubraum verteilt auf acht Zylinder in V-Form. Das waren dann locker 325 SAE-PS. Doch das Vorbild zu dem 1:64-Modell, das Hot Wheels jetzt in seiner Collections-Serie vorstellt, zeigt unter der zu öffnenden Haube einen aufgeladenen Bollermann von Supercharged LT4, sagen wir es mal so: Das Ding spielt rein leistungsmäßig in der Liga von Fast-&-Furious-Boliden.
Dass Hot Wheels solch ein Die-Cast-Modell im klassischen, schon fast ikonischen Maßstab 1:64 farblich nicht unbedingt zurückhaltend inszeniert, ist gesetzt. Dank der in Pink aufgetragenen Spectraflame-Lackierung sollten empfindliche Betrachter vielleicht eine Sonnenbrille aufesetzen, um nicht allzu sehr geblendet zu werden. Eine Persol im Steve-McQueen-Look wäre da sicher keine schlechte Wahl.
Zurück zum coolen Chevy Camaro: Das Dach ist in cremefarbener Lackierung abgesetzt. Aber damit sind die Besonderheiten in Sachen Karosserie aber noch lange nicht beendet. Denn der Zweitürer kommt mit einer elegant verbreiterten Karosserie zu den Die-Cast-Fans und die Felgen und Reifen sind im Walzenformat gestylt. Hot Wheels hat sich dabei für verchromte Fünfarmfelgen entschieden, die dem Camaro prima stehen. Die Inneneinrichtung trägt dieselbe helle, cremefarbene Lackierung wie das Dach.
Das letzte Highlight des Modells, das bei Mattel Creations auf der Webpage 28 Dollar zuzüglich Versand kostet, versteckt sich aber unter der Nase. Die Haube ist beweglich und der fein herausgeputzte, aufgeladene V8 ein echter Hingucker. Typish Hot Wheels eben. Weitere Informationen aus der Welt des Modellautos erhalten Sie auch im neuen Newsletter von MODELL FAHRZEUG. Hier können Sie sich dazu anmelden.