Andreas A. Berse
· 12.08.2023
Isuzu, der Mischkonzern, der 1916 aus einer Kooperation einer Werft mit den Tokioter Gas- und Elektrizitätswerken entstanden ist, hat in Japan eine lange Tradition im Automobilbau. In der unteren Mittelklasse fertigten die Asiaten zwar zunächst den britischen Hillman Minx in Lzenz nach. Doch schon 1963 folgte dann das Debüt des ersten eigenen Autos in dieser Klasse: des Bellett. Der Hoffnungsträger kam 1969 als GT-R mit satten 120 PS aus einem 1,6-Liter-Vierzylinder auf den Markt. Genau diese zweitürige Variante mit sportlichen Touch hat sich Hasegawa als Vorbild für seinen mittlerweile dritten Isuzu ausgesucht. Die Kit-Spezialisten aus dem Inselstaat führen bereits den Gemini GT und das 117 GT Coupé in ihrem Bausatzprogramm für den Maßstab 1:24.
Diese Neuzugang aus dem Vorbildbaujahr 1969 schreibt das bewärte Lastenheft in dieser Baugröße fort: Es bleibt auch beim Bellet GT-T bei einer geschlossenen Karosserie ohne zu öffnende Teile, dafür sind die Vorderräder aber lenkbar konstruiert. Der komplett montierte Bausatz misst in der Länge immerhin etwas mehr als 16 Zentimeter. Die Außenhaut ist fein graviert, das Interieur mit vielen Finessen versehen und Fahrwerk sowie Unterboden genügen auch verwöhnten Ansprüchen in Sachen Technikdetails. Noch wichtiger: Die Passgenauigkeit der Komponenten kann überzeugen und die Bauanleitung fällt durchweg übersichtlich aus, liefert alle wichtigen Tipps für den Zusammenbau des kleinen Japaners. Dank der angegebenen Farbcodes lassen sich in jeder Baustufe zudem die richtigen Töne für die originalgetreue Lackierung ableiten.
Wenn Sie mehr Informationen zum Thema Modellauto suchen, schauen Sie doch einmal auf der Webpage von MODELL FAHRZEUG vorbei. Dort gibt es über 1250 Berichte zu den Hobby-Bereichen Sammeln, Modellbau, RC und Slotracing.