Andreas A. Berse
· 27.11.2025
Das ist die neueste Ikone aus Bristol! Während die Die-Cast-Welt noch über die ersten Bilder des neuen Bugatti Tourbillon rätselt, legen die Briten von Amalgam Collection bereits das komplette V16-Triebwerk als handgefertigtes Modell in 1:4 vor. Und was für ein Brocken das geworden ist.
Der Großmaßstab macht aus dem ohnehin schon imposanten 8,3-Liter-V16 ein wahres Schaustück von über 40 Zentimetern Länge. Amalgam Collection habe dabei direkt mit den CAD-Daten aus Molsheim gearbeitet, um jedes Detail des neuen Cosworth-Triebwerks originalgetreu nachzubilden. Sogar die Teilenummern und Barcodes seien maßstabsgerecht umgesetzt worden.
Die Entwicklung des Modells habe über 3.500 Stunden gedauert, jedes einzelne Exemplar benötige dann noch weitere 325 Stunden Handarbeit in der Montage. Dabei kämen Tausende von präzisionsgefertigten Teilen zum Einsatz – von Gussteilen über Fotoätzungen bis hin zu CNC-gefrästen Metallkomponenten. Das Ergebnis sei ein Modell, das die verschiedenen Materialien des Originals durch spezielle Verfahren und Oberflächen authentisch wiedergebe.
Besonders beeindruckend: Der echte Tourbillon-V16 unterscheidet sich fundamental vom W16 des Chiron-Vorgängers. Statt der kompakten Doppel-V-Konstruktion mit versetzten Zylindern setzt Bugatti nun auf einen klassischen V16 mit 90 Grad Bankwinkel. Das macht den Motorblock erheblich länger – die Kurbelwelle misst fast einen Meter. Diese Proportionen kommen im 1:4-Modell voll zur Geltung.
Der Supersportwagen selbst kombiniert den 1.000 PS starken Saugmotor mit drei Elektromotoren zu einer Systemleistung von 1.800 PS. Die rein elektrische Reichweite gebe Bugatti mit 60 Kilometern an, die Höchstgeschwindigkeit liege bei elektronisch abgeregelten 445 km/h.
Amalgam Collection limitiert das V16-Modell auf 250 Exemplare zum Preis von 16.995 Euro. Die Auslieferung erfolge normalerweise innerhalb von drei bis fünf Werktagen. Für Sammler, die das komplette Paket wollen, dürfte auch das Fahrzeugmodell nicht lange auf sich warten lassen – schließlich pflegen die Briten eine enge Partnerschaft mit Bugatti.
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