Sportwagenfahren heißt Kompromisse machen. Wir behaupten das Gegenteil.“ EinEin Slogan von behaup- Porsche? Mitnichten: Einer für den VW Corrado, mit dem die sachsen 1988 auch ihrem Nieder- G-Lader sachsen 1988 auch ihrem G-Lader zum Durchbruch verhelfen wollten. So ein Enthusiasmus täte den Entwicklern vom Mittellandkanal heute gut. Beim G60 mit dem Wunderlader gab es 160 Pferdchen unter der Haube, mit dem VR6-Motor später sogar deren 190. Der Lader setzte sich nicht durch, etablierter Youngtimer ist der Corrado noch nicht, eher Geheimtipp. Immerhin 97.535 Stück liefen bis 1995 von den Bändern.
Trotzdem taten sich die Firma Norev mit ihrem Entwicklungsteam in Aachen und das Ravensberger Handelskontor zusammen, um ein 1:18-Modell zu realisieren. Und zwar eines mit beweglichen Türen und Hauben sowie lenkba- ren Vorderrädern. Der Großhändler bekommt den G60 zunächst in Tornadorot. Das Modell wird um die 100 Euro kosten und ist lieferbar. Der G60-Motor ist ein echter Augenschmaus, sogar mit rotem Ölpeilstab. Ein paar Monate später kommt noch die VR6-Version inklusive der veränderten Stoßstangen, des modifizierten Kühlergrills und der anderen Nebelscheinwerfer. Zudem gibt es zwei Lenkräder, zwei Felgen, und der Heckspoiler lässt sich ausfahren.
Apropos Goldgräber-Stimmung: Den VW Corrado gab es auch in Nuggetgelb. Kommt bestimmt auch noch in 1:18, oder?