Sammelsurium – Monster oder Ikone?

Sammelsurium – Monster oder Ikone?Foto: Werke
So ungerecht ist das Rennwagenleben. Am Anfang will keiner mit dir fahren, und Jahrzehnte später feiert dich „auto motor und sport“ als Rennwagen des Jahrhunderts. Wenn dich dann dein Erfinder, Ferdinand Piëch, als das riskanteste Auto seines Lebens bezeichnet, ist jedenfalls schon einmal eines sicher: Du kannst kein Langweiler sein.

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Jo Siffert wollte lieber den Porsche 908 fahren, der 917 war ihm anfangs nicht ganz geheuer. Der Wagen war so extrem gebaut, dass seine Aerodynamik zu Beginn Rätsel aufgab, die sich erst in ausgiebigen Testfahrten lösen ließen. Auch da gab es erst einmal spektakuläre Abflüge und Unfälle, bis die optimierten Versionen Kurzheck und Langheck dann über Jahre die versammelte Konkurrenz in Grund und Boden fuhren. Die

Zuffenhausener schmiedeten ihren 917er weiter, bauten offene Versionen, eine pinkfarbene Sau, die breit und kurz war, und schenkten ihrem Wunderwagen in der CanAm-Variante bis zu 1100 Pferdestärken ein. Brekina hat sich 2004 aus der Flotte der 917er das Kurzheck für seinen ersten echten Rennwagen in der Baugröße 1:87 ausgesucht, den Thomas Frank mindestens so nachdrücklich bei Chef Werner Hartung durchboxen musste wie Piëch das Original bei Volkswagen, das die Rechnungen bezahlte. Es hat sich offenbar gelohnt, denn wir können insgesamt 26 Versionen in den Archiven finden, von denen wir an dieser Stelle die erste Hälfte enttarnen. So geht also das Monster und Überauto auch in H0 in eine zweite Runde, und die folgt sicher in der nächsten Ausgabe.

Die Porsche 917 K von Brekina in 1:87, Teil 1

TOP & FLOP

1.Nationales Automuseum bringt schon erste Sondermodelle

2. CK-Modelcars wird 20 Jahre jung

3. Solido baut geniales Audi S2 Coupé in 1:43

1. Internationale Lieferketten stocken immer noch gewaltig

2. Le-Mans-963er haben in 1:43 etwas Verspätung

3. Kauflust zeigte noch Frühjahrsmüdigkeit

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Die Firma Goldvarg kündigt fünf 1:43-Neuzugänge in Resine an. Aus komplett neuer Form erscheint der ’65 Mercury Colony Park Station Wagon (oben) in Polarwhite und Burgundy-Poly mit seitlichen Holzbeplankungen. Die passende Limousine aus demselben Baujahr, der Mercury Park Lane, kommt in Breezeway Aquamarine und Breezeway Pecan Frost. Das Neuheiten-Quintett komplettiert ein US-Kombi aus den Fünfzigern von der Goldvarg Collection: Der Ford Country Squire von 1953 geht nun in Cascade Green an den Start. Auch hier hat der erfahrene Kleinserienanbieter aus den Staaten darauf geachtet, die originalgetreue seitliche Holzbeplankung des satt verchromten Klassikers handwerklich sauber ins Modell umzusetzen.

DIE ZAHL DES MONATS 100

Jahre Le Mans bescheren uns viele neue Modelle zu diesem Langstreckenklassiker

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