SAMMELN’78 Toyota Celica DRM von Spark in 1:18 – Glückszahl 7?

Andreas A. Berse

 · 13.07.2023

SAMMELN: ’78 Toyota Celica DRM von Spark in 1:18 – Glückszahl 7?Foto: Werk, Schnitzer Classic Archiv (3)
Das Resinemodell der Toyota Celica Gruppe 5 von Spark in 1:18 kommt noch in diesem Jahr
In der siebten Runde war für Stommelens Celica in Hockenheim 1978 Schluss. Trotzdem baut Spark den 1:18er im Schnitzer-Trimm.

Die Nummer 1 brachte Rolf Stommelen am 29. Juli 1978 in Hockenheim bei der DRM kein Glück. Der Mann aus Siegen musste seine Toyota Celica Turbo vom Team Toyota Deutschland mit viel Know-how von Schnitzer in der siebten Runde nach einem Unfall abstellen. Er ging damals in der Division 1 an den Start – nach dem Reglement der Gruppe 5.

Das Resinemodell der Toyota Celica Gruppe 5 von Spark in 1:18 kommt noch in diesem Jahr
Foto: Werk, Schnitzer Classic Archiv (3)

In der Baugröße 1:18 haben die Modellautofans, deren Herzen für den weiß-roten Renner höherschlagen, 2023 mehr Glück. Denn Spark wird die Flunder mit der flachen Nase als 1:18-Modell auf den Markt bringen. Die Resine-Experten peilen das dritte Quartal an. Das fein gezeichnete Modell – unsere Fotos zeigen ein fast serienmäßig dekoriertes Vorserienmuster – wird dann im Fachhandel 199,95 Euro kosten. Der Wagen trägt unter anderem Sponsorenschriftzüge von Rodenstock, Castrol, Bilstein, KKK-Turboladern, Dunlop, Bosch und Schnitzer. Die Experten des Rennteams hatten sich um die Aerodynamik und die Performance des Gruppe-5-Autos gekümmert. Schnitzer Classic half uns mit raren Archivbildern des Originals aus. Danke!

Schon beim Vorserienmuster zeichnet Spark die kantig geformte Karosserie mit Winglets oben auf den vorderen Kotflügeln, den extrem breit ausgestellten Backen, deren Oberkante leicht ansteigt, und dem riesigen Heckflügel, der weit über den Karosserieabschluss hinausragt, gekonnt nach. Nur die Fensterteile erinnern hier noch an eine serienmäßige Toyota Celica in der Straßenversion. Die Nase des Gruppe-5-Autos duckt sich flach herunter, die Scheinwerfer sind transparent abgedeckt, die Abdeckungen hat Spark mit Tapeband verziert. Die hinteren Kotflügel haben vorne riesige Belüftungsöffnungen.

In der Heckansicht lässt sich erkennen, wie schmalbrüstig, ja fast schmächtig die Serien-Celica im Vergleich zum Rennwagen mit seinen Walzenreifen wirkt. Schalensitz und massiver Überrollbügel sind für Spark in 1:18 Ehrensache, die Armaturentafel schrumpft zu einem oben abgerundeten Instrumententäfelchen zusammen. Das ist alles originalgetreu. Der schöne Renner hätte in Hockenheim ruhig mehr als sieben Runden verdient gehabt.

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