Nissan Stagea, was ist das? Hot Wheels liefert die Antwort in 1:64!

Andreas A. Berse

 · 20.08.2026

Nissan Stagea, was ist das? Hot Wheels liefert die Antwort in 1:64!
Applaus, Applaus! MIt dem Nissan Stagea bringt uns Hot Wheels in 1:64 einen eher unbekannten Kombi von Nissan als gepimptes Die-Cast-Modell näher. ] Foto: Hot Wheels
Hot Wheels Elite 64 überrascht mit dem Nissan Stagea – einem in Europa weitgehend unbekannten japanischen Kombi. Das Mod Shop-Konzept erlaubt den Umbau zwischen Serien-Stagea und R34-GT-R-Optik mit austauschbaren Frontpartien.

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Der Stagea von Nissan wurde von 1996 bis 2001 gebaut. Die Farbe des 1:64ers nennt Hot Wheels Gloss Lightning Yellow Finish ] Foto: Hot Wheels

Auf “Big in Japan” fährt die kalifornischen Die-Cast-Legende ab. Während andere Hersteller auf bekannte europäische Kombis setzen, wagt sich Hot Wheels an einen echten Japan-Exoten: den Nissan Stagea. Der kompakte Kombi der Mittelklasse lief von 1996 bis 2001 ausschließlich auf dem japanischen Binnenmarkt – hierzulande kennt ihn kaum jemand. Doch genau das macht ihn für Sammler interessant.

Familienplanung auf japanisch

Die Elite 64-Version von Hot Wheels bildet den Stagea der ersten Generation (WC34) ab. Technisch basierte das Original auf dem legendären Skyline GT-R, was die Tuning-Szene schnell erkannte. Besonders die von Autech Japan veredelte Version 260RS erhielt den RB26DETT-Motor des GT-R samt Allradantrieb – ein kerniger Kombi mit Rennwagen-Genen. A bisserl wie ein Volvo 850 Kombi T5 – auch optisch!

Hot Wheels nutzt genau diese Verbindung für das Mod Shop-Konzept. Der Stagea kommt in glänzendem Lightning Yellow und lässt sich zwischen zwei Charakteren umbauen. Die erste Frontpartie zeigt den originalen Stagea Autech Version 260RS von 1997. Die zweite Front stammt vom R34 Skyline GT-R – eine beliebte Tuning-Variante, die den unscheinbaren Kombi optisch zur GT-R-Familie befördert.

28 Teile für die zwei Gesichter

Das Zamac-Modell-Set im Maßstab 1:64 besteht aus 28 Einzelteilen. Neben den beiden Frontpartien liegen zwei Radsätze bei: die originalen Autech-Felgen und die sportlichen Nismo LMGT4-Räder. Ein Dachgepäckträger komplettiert das Zubehör. Der detailliert nachgebildete RB26DETT-Twinturbo-Motor mit 2,6 Litern Hubraum ist durch die zu öffnende Motorhaube sichtbar.

Die Verpackung zeigt sich als geschlossene Box mit Blister-Einlagen für die Wechselteile – praktisch für Sammler, die alle Komponenten aufbewahren möchten. Das schwarze Interieur und das mattschwarze Vollmetall-Chassis runden das Erscheinungsbild ab.

Verfügbarkeit und Preis

Im Hot Wheels Elite 64 Mod Shop Nissan Stagea (HWR92) kostete die Neuheit bei ihrem Verkaufsstart 43 Euro. Die Artikelnummer lautet HWR92. Ob weitere Lackierungen oder Varianten folgen, ist derzeit nicht bekannt. Für europäische Sammler dürfte das Modell eine willkommene Abwechslung sein – schließlich rollte das Original nie über hiesige Straßen.

Die Kombination aus japanischem Kombi-Exoten und dem Mod Shop-Konzept zeigt, dass Hot Wheels auch abseits der üblichen Sportwagen-Verdächtigen interessante Wege geht. Bleibt die Frage, ob auch der Nachfolger Stagea M35 (2001–2007) mit VQ-Motoren folgen wird.

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