Die Porsche-Modelle von Herpa in 1:87 - Transaxle-Start

Andreas A. Berse

 · 24.11.2023

Die Porsche-Modelle von Herpa in 1:87 - Transaxle-StartFoto: Christian M. Hoffmann
Die Porsche-Geschichte von Herpa begann mit dem 924 und schreibt bis heute eine eindrucksvolle Erfolgsstory in 1:87.
Das Thema Porsche begann vor 45 Jahren mit dem 924, später folgten die Transaxle- Sportwagen 928 und 944 S als H0-Modelle aus Kunststoff
Foto: C. Hoffmann

Vor 45 Jahren zeigte Herpa auf der Nürnberger Spielwarenmesse seine ersten 1:87-Modelle überhaupt. Mit dabei: Der erste Porsche der Dietenhofener – der 924 mit Frontmotor. Die neuen H0-Modelle waren eine Sensation, extrem filigran gearbeitet und mit Finessen wie angespritzten Rückspiegeln versehen. Auf dem Feld der Transaxle-Sportwagen ging es bei Herpa munter weiter mit verschiedenen Varianten des 928 und des 944 S. Den 944 brachten die Experten jüngst sogar noch in der Rennsport-Version „Liqui Moly“ heraus, und den 928er gab es in verschiedenen Versionen, so etwa auch als S4.

Ein echtes Highlight präsentierte die Marke mit dem Porsche 959, der im Original Allradantrieb hatte: Hier bauten die Franken ein Modell mit beweglicher Motorhaube – damals eine Sensation. In der Ahnengalerie des 1:87-Marktführers stehen heute auch noch die Zuffenhausener Meilensteine 914, 356 B als Cabriolet und Coupé und der erste Boxster (986) in Normal- und S-Version samt veränderten Felgen, angepasster Bodenplatte und Auspuff. Bei den SUV parkt der erste Cayenne als Sauger und Turbo im H0-Programm aus Dietenhofen.

Den Umfang einer Armada haben die Elfer der H0-Spezialisten. Ehrensache ist der ganz frühe als Coupé und Targa, und der erste Turbo schaffte etwas ganz Besonderes. Matthias Wolff: „Unsere beiden 1:87-Versionen des 930 sind bis heute unsere absoluten Porsche-Bestseller, die in erstaunlich vielen Sonderversionen gefertigt wurden.“

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Die Elfer-Familie erweiterten später der 964, der 993, der 996, der 997 und schließlich der 911 der Generation 991 mit ganz unterschiedlichen Karosserien. Zum 993 gibt es da noch etwas Interessantes zu berichten. Matthias Wolff: „Wir hatten am Ende so viele 993er-Karosserieversionen, dass selbst die Formenbauer Schwierigkeiten hatten, die alle auseinanderzuhalten. Es waren übrigens insgesamt fünf.“

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