Es ist gerade einmal 25 Jahre her, dass Opel ein Auto entwickelte, das es in Sachen Emotionalität mit dem GT aus den Sechzigern aufnehmen konnte. Freilich mit etwas Hilfe von Lotus und ohne die coolen Schlafaugenscheinwerfer. Egal!
Der offene Zweisitzer war damals so attraktiv, dass mit Maisto/Bauer und Welly zwei renommierte Die- Cast-Produzenten den fulminanten Opel Speedster in 1:18 bauten. Würden Produktentwickler heute eher eine Neuheit mit geschlossener Karosserie auf Kiel legen, so debütierte damals ein 1:18-Duo mit beweglichen Türen und Hauben sowie lenkbaren Vorderrädern.
Kleine Rückbesinnung an Verkaufspreise von 2003: Maisto stellte für die Verkleinerung 29,95 Euro, Welly 19,95 Euro in Rechnung. Wir durften damals das unvergessliche Erlebnis genießen, einen Testwagen zu bewegen, der sich auf der A81 Richtung Fotostudio so nachhaltig verwunden hatte, als wolle er beim wunderschönen Wetter aus Rache das Targadach abwerfen. Die Rückfahrt trat der Pilot offen an, und das belohnte das Go-Kart mit Blitz mit unnachahmlicher Kurvengier.