Zum Frühjahr gibt es bei Corgi ein Ford-Trio in 1:43 zu bewundern

Andreas A. Berse

 · 18.02.2022

Zum Frühjahr gibt es bei Corgi ein Ford-Trio in 1:43 zu bewundernFoto: Werk

Mit drei Ford-Knallern wie Cortina, Escort und Sierra aus der Vanguards-Serie in 1:43 startet Modellautolegende Corgi in das Neuheitenfrühjahr 2022.

Die Geschichte der weltberühmten Modellautomarke Corgi aus Swansea von der britischen Insel wäre ohne Vorbilder der Marke Ford kaum denkbar. Heute bringen die Briten die Verkleinerungen, die ihren Ruf begründet haben, also Miniaturen der Baugröße 1:43, unter dem Label Vanguards auf den Markt. Und natürlich bleibt es bei einer weiteren unverwechselbaren Eigenschaft der Corgi-Klassiker: Die Karosserien sind aus Zinkdruckguss hergestellt.

Als Ford die zweite Generation, also den MK II 1966 erstmals zeigte, nannten Sie ihn “New Cortina”. Hier ist das 1:43-Modell des Ford Cortina “Twin Cam” zu sehen. ]Foto: Werk
Als Ford die zweite Generation, also den MK II 1966 erstmals zeigte, nannten Sie ihn “New Cortina”. Hier ist das 1:43-Modell des Ford Cortina “Twin Cam” zu sehen. ]

Lassen wir dem Alter den Vortritt. Der 1:43er mit dem ältesten Vorbild aus dieser Ford-Frühjahr-Offensive ist der Ford Cortina Mk II als Twin Cam. Er debütierte 1967 als Lotus Cortina und wurde dann 1968 umbenannt. Das Die-Cast-Modell von Corgi kommt in Blau, der Originalfarbton hieß Anchor Blue. Zierleisten und Fensterrahmen sind fein in Silber aufgedruckt. Den Motor bekam er dann aus dem Escort.

Es bleibt sportlich beim Thema Ford im Frühjahr bei Corgi: Das zweite Vorbild für ein 1:43-Modell der Briten liefert der knallrote Escort XR3i mit schwarzer Inneneinrichtung. ]Foto: Werk
Es bleibt sportlich beim Thema Ford im Frühjahr bei Corgi: Das zweite Vorbild für ein 1:43-Modell der Briten liefert der knallrote Escort XR3i mit schwarzer Inneneinrichtung. ]

Nein, es ist nicht einfach nur Rot, sondern Sunburst Red. So heißt die Originalfarbe, in der Corgi seinen Ford Escort XR3i als Zinkdruckgussverkleinerung in der weit verbreiteten Baugröße 1:43 auf den Markt bringt. Das Vorbild stammt aus dem Baujahr 1983 und rollt auf den kultigen Vierlochfelgen zum Kunden. Ford griff für diesen “Hot Hatch” bei der Entwicklung und Abstimmung auf die Erfahrung des dreifachen Formel-1-Champions Jackie Stewart zurück.

Das Ford-Trio, das Corgi noch im Frühjahr diesen Jahres in den Handel bringen möchte, komplettiert dieser Sierra RS 500, der auch als Tourenwagen Erfolge auf der Piste einfuhr. ]Foto: Werk
Das Ford-Trio, das Corgi noch im Frühjahr diesen Jahres in den Handel bringen möchte, komplettiert dieser Sierra RS 500, der auch als Tourenwagen Erfolge auf der Piste einfuhr. ]

Der dritte Ford-Klassiker, den die Spielzeugauto-Legende lanciert, rollt in Weiß, oder genau: Diamond White zu den Kunden der Marke. Dieses 1:43-Modell zeichnet den Sierra als Cosworth RS 500 nach, dessen Motor mit einem großen Garrett-Turbolader ausgerüstet war und einen Heckflügel besaß, der sich auch als Bügelbrett geeignet hätte. Der Corgi-”Cossi” hat sogar ein Glasschiebedach an Bord. Eine Besonderheits sollten die Sammler allerdings bei allen drei Neuheiten beachten: Die Briten liefern sie natürlich zunächst als Rechtslenker aus. Verkaufspreise: zwischen 30 und 35 Euro pro Modell.