Spark liefert Mercedes SSK des Nationalen Automuseums in 1:43

Andreas A. Berse

 · 06.04.2024

Spark liefert Mercedes SSK des Nationalen Automuseums in 1:43Foto: Werk
Das Original zum SSK von Spark in 1:43 gehört zum Fundus des Nationales Automuseums und wurde im Jahr 1929 an die Mercedes-Benz-Niederlassung in New York ausgeliefert
Auch für die 1:43-Fans gibt es ein neues Sondermodell des Nationalen Automuseums. Spark baut einen ganz besonderen Mercedes-Benz SSK originalgetreu nach.
Die Sondermodelle des Nationalen Automuseums tragen immer eine rote Verpackung. Das gilt auch für den SSK in 1:43.
Foto: NAM

Es gibt Automobile die wirkten in ihrer Zeit wie von einem anderen Stern. Dieser Mercedes ist eines davon. Die von Ferdinand Porsche ab 1926 entwickelte Modellreihe Mercedes W06 nahm ihren Anfang mit dem Mercedes-Benz Typ S – S für Sport. Antrieben von einem Reihen-Sechszylindermotor mit 6,8 Litern Hubraum und 120 PS. Kurzzeitig konnte die Leistung durch die Zuschaltung eines Kompressors um 60 PS gesteigert werden. Der Typ SS - für Super Sport kam 1928 auf den Markt und hatte 7,1 Liter Hubraum und 140 PS ohne – und 200PS mit Kompressor.

Der berühmteste Vertreter dieser Baureihe erschien ebenfalls im Laufe des Jahre 1928. Er besaß zusätzlich noch ein um 45 Zentimeter gekürztes Fahrgestell – insbesondere bei Bergrennen von großem Vorteil – und einen höher verdichteten Motor mit 250 PS Leistung mit Kompressor – der “SSK” – für Super Sport Kurz. Genau solch ein Fahrzeug gehört zum Fundus des Nationalen Automuseums (NAM).

Glücksfall für die Sammler: Spark baut genau diesen eindrucksvollen Wagen als Sondermodell in 1:43 aus Resine nach. Dieser verkleinerte Mercedes-Benz SSK ist auf 100 Stück streng limitiert und kostet im Shop des Museums 74,99 Euro. Es gibt ihn nur vor Ort im Shop zu kaufen, so lange der Vorrat reicht. Der Wagen aus dem Museumsfundus hat eine interessante Geschichte.

Der im NAM gezeigte SSK wurde im Mai 1929 an die Mercedes-Benz Niederlassung in New York geliefert und 1930 an John Wanamaker IV. verkauft, er behielt den Wagen nur bis 1932. Er fuhr sportliche Veranstaltungen in den USA und nahm an Motorbootrennen auf dem Gardasee teil. Der Wagen blieb in den USA bis 1988 und kam dann wieder nach Deutschland zurück. Von den 33 gebauten Exemplaren sind nur wenige so original erhalten wie dieses Exemplar aus dem Museum.

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Mit dem Mercedes-Benz SSK feierten die heute noch legendären Fahrer wie Hans Stuck und vor allem Rudolf Caracciola zahlreiche Erfolge. Selbst auf dem engen Stadtkurs in Monaco schaffte es Rudolf Caracciola, 1929 Dritter zu werden und das gegen die viel leichteren und wendigeren Bugattis.

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