NewsSox & Martin war bei den Stockcars so was wie Martini. Ein Plymouth des Teams kommt in 1:18.

Andreas A. Berse

 · 16.12.2021

Sox & Martin war bei den Stockcars so was wie Martini. Ein Plymouth des Teams kommt in 1:18.Foto: Autoworld

Autoworld aus Amerika bringt immer wieder typische Rennboliden aus US-Serien in 1:18 auf den Markt. Jetzt debütiert ein neuen Plymouth Road Runner in ganz besonderer Dekoration mit langer Tradition.

In Europa kennen wir die legendären Renndekorationen von “Martini” in Silber oder Weiß, “Jägermeister” in knalligem Orange und Gulf in Hellblau und Orange. In Amerika sind die Farben von Sox & Martin Kult. Diese Boliden gingen in der Rennserien Superstock und Pro Stocker an den Start und die Vorbilder kamen stets von Plymouth und hatten riesige und leistungsstarke V8-Motoren unter den langen Fronthauben. Sox & Martin sammelte auf seinen Fahrzeuge viele kleine Sponsoren ein, die mit einem echten Siegerteam fahren wollten. Und diese Strategie ging in den Sechzigern voll auf.

In den Vereinigten Staaten hat Autoworld sein 1:18-Modell des Plymouth Road Runner von 1969 in den Farben von Sox & Martin schon in den Fachhandel ausgeliefertFoto: Autoworld
In den Vereinigten Staaten hat Autoworld sein 1:18-Modell des Plymouth Road Runner von 1969 in den Farben von Sox & Martin schon in den Fachhandel ausgeliefert

Autoworld hat nun einen weiteren Wagen von Sox & Martin als Die-Cast-Modell ausgeliefert. Die Miniatur kommt mit beweglichen Hauben und Türen und lenkbaren Vorderrädern in den Handel. Das Coupé – ein Plymouth Roadrunner aus dem Baujahr 1969 – ist sehr fein lackiert und zeichnet den Originallook mit den vielen Sponsoren-Logos im Bereich der vorderen Kotflügel sehr aufmerksam nach. Auch die verchromten Fünflochfelgen sind ein absoluter Traum.

Die speziell aufbereitete Hemi-426-Maschine, die Sox & Martin in seinem Plymouth 1969 eingebaut hat, zeichnet das 1:18-Modell von Autoworld  mit allen Schikanen nachFoto: Autoworld
Die speziell aufbereitete Hemi-426-Maschine, die Sox & Martin in seinem Plymouth 1969 eingebaut hat, zeichnet das 1:18-Modell von Autoworld mit allen Schikanen nach

Auch die Details kommen bei der Neuheit, die in Deutschland zwischen 135 und 150 Euro kosten dürfte, nicht zu kurz. Der V8-Motor, eine Hemi-Maschine Typ 426 ist nicht nur farblich originalgetreu dargestellt, sondern auch kundig verkabelt. Sogar das Renncockpit und die Inneneinrichtung mit Sportsitzen bewegen sich beim Finish auf hohem Niveau. Das Fahrwerk mit Starrachse ist vorbildgerecht nachempfunden.