Andreas A. Berse
· 22.07.2023
Als Vorbild für seinen neuesten 1:25-Bausatz hat sich Revell den Ford Mustang von 1971 in der Powerversion Boss 351 mit Fastback-Karosserie ausgesucht | Foto: Werk
Boss vor Bond: Bevor die 007-Version aus “Diamantenfieber” bei Revell kinoreif ihren Auftritt pflegt, kommt jetzt erst einmal die zivilere Version, die es trotzdem faustdick unter der Motorhaube hat. Denn da wartet nicht irgendein Mustang in der Box der Ostwestfalen, sondern ein Mustang Fastback als Boss 351 von 1971. Bedeutet: Unter der langen Nase des Revell-Kits steckt der berühmte Cleveland-V8 mit 5,8 Litern Hubraum und der hat mal eben 335 PS Leistung. Der Maßstab 1:25 verrät, dass dieses Produkt in der US-Dependance entwickelt wurde, und deshalb ist auch eines gesetzt: ein detailierter Motor unter der Fronthaube. Sogar das Fahrwerk zeichnet dieser Kit mit viel Technikwissen nach. Die Felgen bilden ein weiteres Highlight dieses Revell-Produkts. Das spartanische Interieur mit großem Lenkrad und riesigem Tachometer sowie Drehzahlmesser war in den Siebzigern einfach Kult. Einen wichtigen Beitrag zur Detaillierung des Ford Mustang Fastback leistet der Decalbogen mit Skalen für die Instrumente, Sicherheits- und Warnhinweisen für den Motorraum sowie schließlich Zierdekors, die im Interieur oder auf der Außenhaut des Zweitürers originalgetreu platziert werden sollten. Dazu liefert die umfangreiche Bauanleitung mit ihren übersichtlichen Montagestufen ebenso Hinweise wie für die korrekte Lackierung der Bauteile. Die Passgenauigkeit ist durchweg gut. Auf dem Decalbogen finden sich außerdem Abziehbilder für Kennzeichen aus verschiedenen Staaten. Und wir freuen uns schon auf die baldige Fortsetzung des Mustang-Themas im kinoreifen 007-Format für die Film-Fans.
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