Andreas A. Berse
· 09.05.2024
Der Pick-up ist der VW Golf des Amerikaners. Denn wenn es um die Zulassungskönige in den Vereinigten Staaten geht, belegen Pick-ups immer die ersten Ränge. Klar, dass diese Fahrzeuge auch eine wichtige Rolle im Bausatzprogramm von Revell spielen. Heute ist Revell zwar eine Firma mit Sitz im ostwestfälischen Bünde, aber gegründet wurde sie in den USA. Und deshalb hält der Formenfundus auch viele Pick-ups parat.
Die neueste Version stammt aus dem Vorbildbaujahr 1977 und ist ein Chevrolet aus der dritten Generation der C-Serie des Herstellers aus Detroit. Außerdem, das ist auch beim Kit auf den ersten Blick zu erkennen, handelt es sich um einen Step-Side. Diese Pick-ups haben zwischen dem Kabinenende und dem hinteren Kotflügel eine Trittstufe, die das bequeme Entern der Ladefläche möglich macht.
Der Revell-Kit hat immerhin 83 Bauteile und er zeichnet garantiert keinen serienmäßigen Pritschenwagen nach. Denn: Die Vorderachse ist so tiefer gelegt, dass sich der Chevy optisch zu ducken scheint. Unter der beweglichen Haube hat der Hersteller außerdem das V8-Aggregat mit 5,7 Litern Hubraum fein nachgezeichnet. Der Small-Block hatte damals immerhin eine Leistung von 250 PS, die über eine blattgefederte Hinterachse auf den Asphalt gewuchtet wird. Damit wären wir schon beim Chassis, dem zweiten Glanzpunkt des Kits. Zudem spendiert Revell seinem Bausatz noch fein gemachte Leichtmetallfelgen. Und der ‘77 Chevy hat fette Sidepipes mit vier Endrohren auf jeder Seite. Die Bauanleitung ist prima, die Decals lassen sich problemlos verarbeitet. 34,99 Euro sind deshalb für diese Neuheit ein fairer Preis.
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