VW Touareg in 1:87, 1:43 und 1:18Servus, Touareg

Andreas A. Berse

 · 13.03.2026

VW Touareg in 1:87, 1:43 und 1:18
Foto: Tomas Liebig
Als Volkswagen erstmals den Touareg wagte, waren die Modelle von Bburago in 1:18, Minichamps in 1:43 und Wiking in 1:87 zeitgleich am Start.

Da war noch was!

Aus dem Jahr 2003

Der Touareg war für VW neben dem Phaeton ein wichtiger Baustein in der neuen Luxusstrategie – gerade für den US-Markt. Für Bburago war das beim 1:18-Modell nicht anders. Es entstand im Werksauftrag. Denn: Um die Italiener war es 2003 ruhig geworden. Ihr Volkswagen Touareg im selbst erfundenen Maßstab war ein Lebenszeichen mit Wumms. Endlich hatten sich die Italiener vom Spielzeugauto emanzipiert und eine echte Sammlerminiatur gestylt, die unter anderen auch mit vier zu öffnenden Türen punkten konnte. Ein Werksauftrag von VW war für Bburago damals so etwas wie ein Ritterschlag. Das 1:18-Interieur setzte Maßstäbe.

Die beiden anderen Akteure in Sachen Luxus-SUV gehörten da eher zu den üblichen Verdächtigen. Minichamps schneiderte ein 1:43-Modell aus Die Cast auf Maß, und Wiking fertigte eine Kunststoffverkleinerung mit sehr fein herausgearbeiteter Inneneinrichtung in 1:87. Und seit dem Gründer Friedrich Peltzer war für Wiking immer Volkswagen sein Ding.

2003, als alle Miniaturen an den Start gingen, galten Modelle bei den Niedersachsen noch als Chefsache. Martin Winterkorn liebte Modellautos und wollte zu jeder Premiere in 1:1 am besten zeitgleich die passenden Interpretationen in 1:87, 1:43 und 1:18 am Start haben. Goldene Zeiten eben! Und wir konnten die Kleinkunstwerke zusammen mit dem Original in Wolfsburg shooten. Der VW Touareg bekommt als Verbrenner keinen Nachfolger.

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