Andreas A. Berse
· 26.06.2025
Nie führte ein vermeintlicher Pampers-Bomber mehr in die Irre. 2008 brachte Volkswagen seinen Passat als Variant mit 299 PS, als R36. Es gab aber auch eine passende Limousine. Diese R36-Motoren waren von den W-Treibsätzen abgeleitet, die auch im Bugatti Veyron zum Einsatz kamen. Der Sechszylinder hatte Direkteinspritzung und Vierventiltechnik. 5,8 Sekunden nahm sich das Allradauto für den Sprint von null auf 100 km/h, erst bei 250 Stundenkilometern Spitze war Schluss.
Das Reizvolle an dem Renner mit viel Stauraum: Von außen ist der Wagen kaum zu enttarnen. Er trägt den Nerz nach innen. Zumal wenn der Käufer beim Variant auf den passenden Schriftzug an der Heckklappe verzichtet hat. Drinnen gab es dagegen Sportsitze und silbergrau schimmernde Zierteile für die Armaturentafel, wahlweise auch Holz. Die 18-Zoll-Leichtmetallräder sind zwar breit, aber auch dezent und würden heute überhaupt nicht mehr auffallen.
NZG baut diesen ganz besonders raren Passat im Sturm-Modus bald in 1:18 nach. Dabei gehen gleich vier verschiedene Farben an den Start. Der Fünftürer ist in Rot, Weiß, Schwarz und Biscaya-Blau lieferbar.
Die Miniaturen kosten 185 Euro, haben eine Zinkdruckguss-Karosserie, vier bewegliche Türen, zu öffnende Heckklappe wie Motorhaube und lenkbare Vorderräder.
Bei den Interieurs hat sich NZG wahlweise für eine cremefarbene oder schwarze Inneneinrichtung entschieden. Die Bedruckungen zeichnen das luxuriöse Innenleben des Passat-Renners nach. Die Miniaturen rollen auf Zehnspeichenrädern und haben Bremssättel in Wagenfarbe. Unter der vorderen Haube ist der R36 nachgezeichnet, den eine passende Kunststoffverkleidung abdeckt.