Turbo-Power: 1980 Renault RE20 F1 von Tamiya in 1:12Foto: Werk

Motorsport-FahrzeugeTurbo-Power: 1980 Renault RE20 F1 von Tamiya in 1:12

Andreas A. Berse

 5/6/2022, Lesezeit: 2 Minuten

Tamiya legt nach 41 Jahren den 1:12-Kit des Renault RE20 Turbo aus der F1 wieder auf. Und der sieht ganz und gar nicht alt aus.

Gute Qualität ist einfach zeitlos: Das beweist Tamiya mit seinem 1:12-Kit des Renault RE20, hat ihm aber auch ein paar Extras spendiertFoto: Werk
Gute Qualität ist einfach zeitlos: Das beweist Tamiya mit seinem 1:12-Kit des Renault RE20, hat ihm aber auch ein paar Extras spendiert
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Gute Qualität ist einfach zeitlos: Das beweist Tamiya mit seinem 1:12-Kit des Renault RE20, hat ihm aber auch ein paar Extras spendiertFoto: Werk
Gute Qualität ist einfach zeitlos: Das beweist Tamiya mit seinem 1:12-Kit des Renault RE20, hat ihm aber auch ein paar Extras spendiert
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Gute Qualität ist einfach zeitlos: Das beweist Tamiya mit seinem 1:12-Kit des Renault RE20, hat ihm aber auch ein paar Extras spendiert

Beim Großen Preis von Großbritannien vor 45 Jahren schob Renault seinen ersten Formel-1-Renner mit Turbotechnik an den Start und wurde dafür von der Konkurrenz nur belächelt. 1977 kam Jean-Pierre Jabouille mit dem RS01, Spitzname: „die gelbe Teekanne“, kein einziges Mal ins Ziel, zwei Jahre später folgte der erste Sieg, und die Idee begann sich durchzusetzen.

Japaner mögen solche neuen Motorentechnologien und interessieren sich ganz besonders dafür. Deshalb legte Tamiya 1981 ein riesiges und fein detailliertes 1:12-Modell des Renault RE20 aus der Saison 1980 als detaillierten Plastikbausatz auf. Der weiß-gelbe Rennwagen lässt sich aus dem Kit in den Fahrerversionen von René Arnoux und Jean- Pierre Jabouille bauen. Die Karosserieverkleidung kann der Fan später in weiten Teilen demontieren, und das erlaubt tiefe Einblicke in die Technik des Einsitzers, der eindeutig ein Vertreter der „Ground-Effect“-Ära war, in der sich die Fahrzeuge bei hoher Geschwindigkeit an den Asphalt sau- gen konnten.

Auch der von Gordini gebaute, nur 1,5 Liter große Motor, der beim Origi- nal 527 PS erreichte, ist aufmerksam nachgezeichnet. Die Vorderräder hat Tamiya lenkbar umgesetzt. Zwei Dinge machen die Montage der Verkleinerung zum echten Bastelspaß: zum einen die exakte Ausführung der in den Gießästen mitgelieferten Bauteile und zum anderen die sehr um - fangreiche Bauanleitung, die Tamiya seinem RE20 spendiert. Wie bei ihren Motorrädern, so nutzt die Firma aus Shizuoka auch bei diesem Renault- Kit meist Schrauben zur Befestigung der wichtigsten Fahrwerksteile. Die von Cartograf hergestellten Decals sind ein Traum.

Im Rahmen seiner Neuauflage spendieren die Japaner ihrem Bausatz Motorbauteile aus Metall und eine sehr große Platine mit Fotoätz- teilen für die Detaillierung des Monopostos. Tamiya will spätestens bis Mai liefern und stellt für diese traumhafte Wiederauflage 115 Euro in Rechnung.