Scalextric zeigt Mazda RX-7 FD als Police Edition für die 1:32-Piste

Andreas A. Berse

 · 17.09.2026

Scalextric zeigt Mazda RX-7 FD als Police Edition für die 1:32-Piste
Der Mazda RX-7 der dritten Generation startet auf der 1:32-Autorennbahn bei Scalectrix als Streifenwagen der Präfektur Niigata mit Vollgas und Lichtfunktion durch. ] Foto: Scalextric
Scalextric überrascht mit einer ungewöhnlichen RX-7-Variante: Die dritte Generation des japanischen Sportwagen-Klassikers kommt als Police Edition in schwarz-weißer Kōban-Lackierung. Mit Blaulicht, Magnatraction und Digital-Option wird der 1:32-Rotary-Renner zum Streifenwagen.

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Wie alle Scalextric-Renner parkt auch der Mazda-Streifenwagen der Engländer in einer praktischen Klappbox mit transparentem Deckel. ] Foto: Scalextric

Das war nicht zu erwarten von der Insel. Während die meisten Hersteller den Mazda RX-7 FD in seinen klassischen Renn- oder Straßenvarianten nachbilden, schlagen die Briten nun einen völlig anderen Weg ein. Scalextric präsentiert den japanischen Sportwagen-Traum als Police Edition – komplett mit Blaulicht auf dem Dach und authentischen Polizei-Markierungen. Eine kernige Einsatzvariante, die so in der Rennbahnwelt-Welt bislang kaum jemand auf dem Radar hatte.

Der Wankel-Einsatzwagen überrascht

Die dritte Generation des RX-7, intern als FD bezeichnet, gilt unter Kennern als die schönste und technisch ausgefeilteste Version der Rotary-Legende. Von 1991 bis 2002 produziert, begeisterte das Original mit seinem sequenziellen Twin-Turbo-System und der fließenden Linienführung. Die Police Edition greift diese Formensprache auf und kombiniert sie mit der markanten schwarz-weißen Kōban-Lackierung japanischer Polizeifahrzeuge. Die Pop-up-Scheinwerfer, die aggressiven Kotflügelverbreiterungen und die breiten Radhäuser – alles ist da. Nur eben mit Blaulicht-Balken obendrauf.

Die Köban-Polizei-Lackierung ist authentisch

Technisch setzt Scalextric auf bewährte Komponenten. Das Modell im Maßstab 1:32 verfügt über funktionierende Front- und Heckbeleuchtung, was bei Polizeifahrzeugen natürlich Pflicht ist. Deshalb auch die aufgestellten Schlafaugen. Die Magnatraction-Technologie sorgt für zusätzlichen Grip in den Kurven – bei einem RX-7 mit seinem Heck-Überhang durchaus sinnvoll. Wer sein Bahnsystem digital betreibt, kann das Modell mit einem C8515-Chip nachrüsten. Die Easy Change Guide Blade erlaubt schnellen Schleiferwechsel, falls die Verfolgungsjagd mal härter wird.

Der Wagen fährt in der Präfektur Niigata Streife

Die japanische Polizei tatsächlich setzt tatsächlich den Mazda RX-7 als Streifenwagen ein, diese Neuheit ist also kein Hirngespinst . In Japan waren Sportwagen als Polizeifahrzeuge durchaus üblich – von Nissan Skyline GT-R bis Honda NSX gab es einige spektakuläre Beispiele. Der RX-7 mit seinem kompakten Rotationskolbenmotor und der ausgewogenen Gewichtsverteilung ist jedenfalls prädestiniert für schnelle Einsätze gewesen. Die Scalextric-Version jedenfalls nimmt diese Idee auf und macht daraus ein Slot Car mit Vorbild aus der Präfeltur Niigata.

Die Artikelnummer C4681 ist bereits gelistet, der Preis liegt auf der Insel bei 49,99 Pfund. Damit positioniert sich die Police Edition im mittleren Preissegment der Scalextric-Range. Für Sammler japanischer Polizeifahrzeuge oder RX-7-Enthusiasten dürfte das Modell interessant sein – allein schon wegen der ungewöhnlichen Lackierung. Ob weitere japanische Police Cars folgen werden, bleibt abzuwarten. Die Briten haben jedenfalls bewiesen, dass sie auch abseits der üblichen Renn-Dekore kreativ werden können.

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