Andreas A. Berse
· 04.01.2022
Vor fast einem Jahr enttarnte MODELL FAHRZEUG den Unimog 406 von Schuco in 1:18 weltexklusiv noch als Duo, jetzt können wir ein Trio in seriennahem Trimm ablichten: Der zwischen 1963 und 1989 gebaute Alleskönner mit Stern im Grill kommt als Verkleinerung der Traditionsfirma in Blau mit roten Felgen und Stahldach, in Grün als Cabriolet mit geschlossenem Stoffdach und zusätzlich in Kieselgrau mit roten Felgen und festem Dach über dem Fahrer für die Märklin-Händler-Initiative MHI. Der Preis liegt einheitlich bei 99 Euro. Die blaue und die grüne Version von Schuco gibt es jeweils 1500-mal, für MHI baut die fränkische Spielzeuglegende eine 1000er-Auflage.
Alle hier gezeigten Muster wurden bereits aus Serienteilen zusammengefügt und sind in Sachen Deko nahe dran an der Ware, die Anfang Dezember in den Handel kommen soll. Jeder Schuco-Unimog hat serienmäßig lenkbare Vorderräder, an dem Zinkdruckgussmodell lassen sich die Vordertüren öffnen und die Ladefläche nach hinten kippen. Die hintere Ladebordwand der Pritsche hat Schuco bei seiner Neuheit klappbar umgesetzt. Die Motorhaube bleibt geschlossen, um einen Preis unter 100 Euro zu ermöglichen. Dafür gibt es aber ein erstaunlich gut detailliertes Allrad-Fahrwerk. Das Rendezvous am Sägewerk macht beim 406er ganz besonders Sinn, denn im Forstbereich war dieses Modell neben der Landwirtschaft außerordentlich beliebt. Dunlop und Continental entwickelten für den Neuen sogar spezielle Reifen.
Clever gemacht: Alle drei verkleinerten Unimog zeigen auch technisch sehr interessante Unterschiede in der Ausstattung. Das grüne Cabriolet hat zum Beispiel eine rote, auf der Frontstoßstange montierte Seilwinde mit an Bord. Die blaue und die graue Version tragen zwei Zusatzscheinwerfer im Bereich der Rückspiegelfüße sowie eine orangefarbene Rundumwarnleuchte, und die kieselgraue Version für MHI tritt mit einer geschlossenen, dunkelgrauen Plane im Karton an. Die Kennzeichen kommen wahlweise aus Roth im Freistaat Bayern (Grün), aus Rastatt, der Unimog-Heimat (Blau), und aus Göppingen, der Märklin-Stadt, bei der MHI-Version. Vorne und hinten sind Zapfwellen verbaut. Fazit: Drei Modelle, die aus gutem Holz geschnitzt sind.