Andreas A. Berse
· 21.03.2026
Wer Joachim Gabel auf sein Lieblingshobby anspricht, der kann Interessantes erfahren: „Ein Diorama ist für mich eine Bühne. Wenn ich anfange zu bauen, muss ich aber immer schon die Fotoperspektive mitdenken.“ Dass er dies virtuos beherrscht, zeigen die Bilder zu dieser Story.
Der 71-Jährige spielte als Dreikäsehoch mit Siku-Autos, und die Eltern bauten ihm auf einer Platte eine Landschaft mit Straßen und Bergen. Später kam er zu Wiking, und heute ist 1:87 sein Maßstab: „Ich nutze für meine Dioramen alles, was die verschiedenen Hersteller anbieten. Vielfalt ist wichtig.“ Gabel war beim Malteser Hilfsdienst und kam früh in Kontakt mit Rettungswagen: „Während des Studiums habe ich dann ein kleines Prospektarchiv aufgebaut. Die Firma Miesen war da immer sehr hilfsbereit.“
Als Brekina dann mit seinen Miesen-KTW auf Opel-Basis in 1:87 kam, setzte das bei Gabel einen kreativen Tsunami frei. Und ein Bestattungswagen durfte bald auch nicht fehlen. Gabel: „Oft inspirieren mich Fotos aus Zeitungen. Denn die sind realistisch.“ Lassen wir die Bilder sprechen.
Brekina startet 2026 mit Vollgas in 1:87. Neu sind: Opel Rekord Caravan, Dodge Charger auch als „General Lee“, Peugeot 204 Cabriolet, Dodge Ambulance, Mercedes O 309 „Olympia“ und Ford Ranchero GT (von ben). Nicht im Bild: Ford C-Series, Ferrari 365 GTS und Jody Scheckters Tyrrell P34. Das kommt bis Juli!