Andreas A. Berse
· 12.05.2026
Bei diesem Auto ist vieles ders. Auf den ersten Blick ist anes eine Renault Dauphine, aber nicht ganz so, wie sie zwischen 1956 und 1968 fast 200.000-mal von den Bändern lief. Bei der Karosserie gibt es Ähnlichkeiten, auch wenn die Kotflügel extrabreit ausgestellt sind, um Platz für riesige Felgen zu schaffen. Das Interieur hat mit der ven Serien-Limousine kaum noch biederbraetwas zu tun.
Das getunte Auto mit dem Namen „La Brute“ zeigte sein Erbauer Justin Cashmore 2024 auf der SEMA, dem Tuning-Mekka in Las Vegas. Das Chassis ist ein Eigenbau, der sogar Federelemente einer Yamaha R1 nutzt, mit Wilwood-Bremsen verzögert und einen Mittelmotor aus einem VW Golf IV GTI besitzt – einen VR6-Vierventiler mit 2,8 Litern Hubraum und 230 PS. Das verspricht bei 907 Kilogramm Gewicht das Temperament eines Vulkanausbruchs. Einen Liefertermin und Verkaufspreis haben die Franzosen noch nicht genannt.