Andreas A. Berse
· 05.05.2024
Vor 40 Jahren gewann Porsche mit René Metge und Dominique Lemoyne in einem 911 4x4 die Wüstenrallye Paris-Dakar. Jetzt bringt Porsche auf Basis der aktuellen Serie einen Elfer mit der Zusatzbezeichnung „Dakar“ und 480 PS, der 240 Stundenkilometer Spitze läuft und in 3,4 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen kann. Auch das ist ganz schön wüst.
Mit diesem speziellen 992er baut Norev bald sein 1:18-Starterfeld zum aktuellen Elfer aus. Das in Aachen entwickelte Kleinod aus Die Cast kommt mit beweglichen Türen und Fronthaube sowie lenkbaren Vorderrädern. Die weiß-blaue Dekoration soll sicher an das „Rothmans“-Outfit des damaligen Dakar-Siegers erinnern, die Startnummer 953 auch.
Norev kann bei seinem Zinkdruckgussmodell in 1:18 zwar große Bereiche des Interieurs, die meisten Glasteile und Türen sowie die Fronthaube aus seinem bekannten GT3 übernehmen. Aber: Räder, Felgen, Reifen mit originalgetreuem Geländeprofil, die Mittelkonsole mit dem Wählknopf und das mit einem beigelegten Hebel verstellbare Allrad-Fahrwerk sind Neukonstruktionen. Höhenverstellbare Achsen gab es bei den Franzosen schon am Citroen BX, die Konstruktion musste für den Elfer nur deutlich flacher gestaltet werden.
Die Dakar-Karosserie wird erst in Weiß lackiert, dann im unteren Bereich enzianblau schablonenlackiert. Das Finish mit den Streifen entsteht danach im Tamponprinting. Das Wappen in der Fronthaube sowie die „Dakar“-Schriftzüge im Heck und auf der Armaturentafel sind Metallteile. Die Auslieferung ist für den Juli geplant. Der Preis soll wohl bei 125 Euro liegen. Das ist für solch ein 1:18-Modell mit zahlreichen Finessen ein sehr fairer Kurs.
Bburago stellt gleich zwei neue Porsche in 1:24 ins Rampenlicht. Als Le-Mans-Renner aus dem letzten Jahr kommt der Porsche 963, in weiß-blauer „Roughroads“-Dekoration mit der Startnummer 953 der 911 Dakar mit filigranen Dachaufbauten. Die Türen lassen sich an den Die-Cast-Modellen öffnen. Verkaufspreise: je 28,99 Euro.