Immer wieder zeigte Chrysler mit seinen verschiedenen Automobil- Marken ab den Fünfzigern Showcars, die einem die Sprache verschlugen, aber das US-Automobildesign ganz weit nach vorne katapultierten. „Flight sweep“, frei übersetzt: „fliegende Feger“ nannte der Volksmund diese Träume auf vier Rädern, und der Pontiac Cirrus flirtete schon im Namen mit den Wolken, die am Himmel parken. Die Besucher der Motor Shows im Jahre 1968 konnten sich jedenfalls wie auf „cloud number nine“ fühlen oder auf Wolke Nummer sieben schweben.
Der Cirrus war eine optische Weiterentwicklung des bahnbrechenden GM-X Stiletto von 1964 und konnte auch deshalb ein so radikales Styling zeigen, weil er nicht auf einem Antriebsstrang aufgebaut war, sondern als reine Designstudie daherkam. Matrix baut den verrückt gestylten Zweisitzer mit der Windschutzscheibe in Form eines Sehschlitzes in beiden originalgetreuen Farbvarianten.
Das Showcar wurde von einem Erdbeerrotmetallic für einen späteren Auftritt 1969 in dezentes Silber umlackiert. Das war bei solchen Protoypen damals durchaus üblich. Kiemen an den Seiten, extrabreite Klappscheinwerfer und üppige Chromradkappen mit Weißwandreifen runden den turbulenten Entwurf ab. Matrix möchte seine Neuheit noch zum Jahreswechsel ausliefern, zum Preis von 110 Euro.