Andreas A. Berse
· 08.05.2026
Eines bleibt ganz beim Alten: Pantheon verkauft die 1:43-Verkleinerungen ohne Figuren, Le Mans Miniatures verfeinert seine Neuheiten dagegen mit den passenden Rennfahrern hinter dem Volant. Mit Bugatti-Verkleinerungen starten beide französischen Firmen in diesem Maßstab in eine neue Ära.
Im Mittelpunkt steht dabei ein Wagen, der von 1933 bis 1938 in Molsheim entstand: der Type 59. Der Renner besaß einen Achtzylinder-Reihenmotor, dessen Hubraum während der Produktionszeit von 2,9 auf 4,7 Liter wuchs, während die Leistung von 250 PS bis auf deren 400 explodierte. Das 750 Kilogramm leichte Grand-Prix-Auto soll eine damals unfassbare Geschwindigkeit von 250 Stundenkilometern erreicht haben.
Von diesem Rennsportjuwel sind bei den beiden Modellautomarken zunächst sechs Versionen in 1:43 geplant. Le Mans Miniatures baut den 59er mit der Startnummer 8 und Fahrerfigur von René Dreyfus vom GP in Monaco 1934 sowie die Startnummer 28 von Tazio Nuvolari aus demselben Rennen. Dazu gibt es noch einen blauen Type 59 mit einem „Gentleman Driver“ und der Chassis-Nummer 59124 bei Le Mans Miniatures.
Pantheon hat sich für seine Interpretation ohne Figuren die blaue Startnummer 14 von Jean-Pierre Wimille und Tazio Nuvolari beim Grand Prix ACF in Linas-Montlhéry aus dem Jahr 1934 ausgesucht. Zudem kommt der schwarze Bugatti von Modezar Ralph Lauren und als sechste Interpretation des Molsheimer Sportwagens der Pebble- Beach-Gewinner von 2024 ins Portfolio. Preise? Wohl zwischen 120 und 150 Euro.