Andreas A. Berse
· 18.11.2024
Kei-Cars bilden in Japan eine ganz besondere Autoklasse. Sie messen maximal drei Meter, und abseits der Ballungszentren muss der Besitzer keinen eigenen Parkplatz nachweisen. Das spart Geld!
Da Japaner kreativ sind, kam 1960 bereits der erste Kei-Truck, ein Subaru Sambar, als Bus auf den Markt. Spark Model kündigt dagegen aus Resine den Honda TN an. Der Pritschenwagen wurde in sieben aufeinanderfolgenden Versionen zehn Jahre lang in optisch kaum veränderter Form gebaut. Den TN7 gab es von 1975 bis 1977, danach war Schluss.
Schuco bringt das geschlossene Resinemodell aus Resine in Hellblau mit schwarzem Interieur und in einer schwarzen Version des britischen John-Player-Teams von Lotus mit goldener Beschriftung sowie Union-Jack-Flagge auf den Türen. Dann sind die Sitze braun. Verkaufspreis: je 199 Euro. Klingt happig, aber dafür ist die Detaillierung mit chromumrahmten Doppelscheinwerfern übereinander, winzigen Blinkern im Chromgehäuse und dem fein gravierten Grill üppig. Dazu gibt es Stahlfelgen mit schmalen Reifchen, einzeln eingesetzte Scheibenwischer und Außenspiegel bei dem Rechtslenker. Sogar das Fahrwerk verdient Bestnoten. Ein echter Exot!