Helden ihrer Dekaden – Drei neue Rennboliden von Werk83 in 1:18

Andreas A. Berse

 · 16.03.2022

Helden ihrer Dekaden – Drei neue Rennboliden von Werk83 in 1:18

Drei Motorsportikonen, die ganze Dekaden geprägt haben, sind die eindrucksvollen 1:18-Erstlinge von Werk83.

Selbst der Älteste sieht ganz und gar nicht alt aus. Von den drei Pistenhelden, mit denen Werk83 sein 1:18-Programm startet, schrieb der BMW M1 als Erster Motorsportgeschichte. Für die Straße gab es den Mittelmotor-Sportwagen der Münchener ab 1978, ein Jahr später ging die verbreiterte Rennversion auch im Procar-Look an den Start. Diese Serie lockte mit berühmten Piloten aus dem Umfeld der Formel 1. Als erste Versionen bringt Werk83 Nelson Piquets weiß-blau-roten Procar- Renner von 1979 und den „Jägermeister“-Flitzer von Kurt König aus der Deutschen Rennsport-Meisterschaft (DRM) Nürburgring 1982.

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Foto: Werk

König wurde auf seiner Startnummer 31 Siebter. Anfang der Achtziger übernahm dann ein ganz besonderer Capri im Flunderdesign das Regiment in der DRM. Der Capri Turbo Gruppe 5 hatte nur noch die Silhouette mit dem Kölner Coupé für die Straße gemeinsam und war extrem erfolgreich. Bei Werk83 startet er als „Jägermeister“-Flitzer von Klaus Ludwig aus dem Jahr 1982 mit der Startnummer 1 und als weißes „Würth“-Coupé mit der Nummer 2, mit dem Klaus Ludwig ein Jahr zuvor die DRM sogar gewonnen hatte. Fehlt irgendwie noch ein Porsche? Dieser berechtigte Gedanke muss den Strategen hinter der neuen Eigenmarke Werk83 von CK-Modelcars auch gekommen sein.

Ihre Wahl fiel treffsicher auf den Typ 962, die 1984 von den Zuffenhausenern vorgestellte Weiterentwicklung ihres erfolgreichen 956, die auch den Bestimmungen der amerikanischen IMSA-Rennserie Rechnung trug. In Europa hieß dieser Rennwagen 962 C. 1994 landete dieser aerodynamisch effiziente Bolide bei den 24 Stunden von Le Mans sogar gleich zweimal auf dem Treppchen.

Der Dauer-Porsche 962C von Yannick Dalmas, Hurley Haywood und Mauro Baldi mit der Nummer 36 und „FAT“- Logo auf der Nase siegte beim Langstreckenklassiker, und die Nummer 35 im „Shell“-Look, pilotiert von Hans-Joachim Stuck, Danny Sullivan und Thierry Boutsen im lief auf Position 3 ein. Alle sechs Miniaturen kommen mit dekorierter Die-Cast-Karosserie und haben lenkbare Vorderräder. Der BMW und der Capri gehen mit zu öffnenden Türen an den Start. In jedem Fall gibt es für 69,95 Euro detaillierte Racing-Interieurs.