Die Sportwagenweltmeisterschaft 1969 verdankte Porsche seinem 908er – als Langheck, als Kurzheck, als Coupé und Spyder. Und er kam 1970 noch als extrem kurzer 03er. In vollen fünf Karosserieversionen sammelten die Wagen Siege und Punkte, bevor ein Jahr später der 917er das Zepter übernehmen sollte.
Beim ersten Le-Mans-Gesamtsieg für Zuffenhausen 1970 reichte es für einen ganz besonderen 908 auch noch auf das Stockerl. Der offene 908/2L von Rudi Lins und Helmut Marko wurde Dritter. Genau diesen Wagen, den 908 Spyder mit langem Heck und Nummer 27, hat Tecnomodel sich ausgesucht, um seinen Porsche-Fuhrpark weiter mit Resinemodellen in 1:18 auszubauen. An den Start gehen insgesamt:
Der 908 war übrigens bis in die Achtziger bei Rennen unterwegs. Der großzügige Ausschnitt des Cockpits beim Spyder erlaubt bei der Tecnomodel-Verkleinerung tiefe Einblicke in den fein gemachten Arbeitsplatz der Piloten. Rückspiegel, Überrollbügel und die beiden Heckfinnen sind sehr filigran umgesetzt. Die Dekoration gelingt der Firma aus Opera mit Bravour, auch die Felgen haben die Italiener gut getroffen. Verkaufspreis: um die 250 Euro.