Andreas A. Berse
· 02.09.2023
Ja, die Renner sahen noch wie ein F40 aus, aber Michelotto Automobili, der Partner für fast alle Rennwagen von Ferrari in den Neunzigern, hatte unter dem Blech vieles verändert. Der LM-F40 wog nur noch 1050 Kilogramm, hatte also 380 Kilo verloren, und statt 477 in der Straßenversion standen nun bis zu 720 PS für die Endurance-Rennen parat. Das Chassis war verstärkt, die Bremsen leistungsfähiger, die Reifen breiter, die Rückspiegel sitzen in den Dreiecksfenstern und für die Extraleistung erhöhte Ferrari den Ladedruck.
Tecnomodel baut in Resine neben dem roten Präsentationsmodell, also dem Pressefahrzeug ohne Startnummer, fünf Einsatzfahrzeuge, die bei Rennen an den Start gingen:
Die Tecnomodel-Renner rollen außerdem auf gleich drei originalgetreu unterschiedlichen Leichtbaufelgen, und die Rennversionen zeigen eine extrem aufwendige Dekoration. Sogar die Renninterieurs sind spitze. Die Limitierungen liegen jeweils unter 100 und die Verkaufspreise bei 239 Euro. Die Karosserie zeigt perfekte Proportionen, eine feine Gravur und sauber fixierte Fensterteile sowie angebaute Details wie Rückspiegel, Front- oder Heckspoiler. Auch vom V8-Motor ist unter der geschlitzten, transparenten Haube im F40-Heck viel zu sehen.