Ferrari 330 P4/412 P von Wiking/NAM in 1:87, Teil 3 – Vorbildlich

Andreas A. Berse

 · 26.01.2026

Für die Entwicklung der 1:87-Miniatur konnte Wiking vor Ort Fingerabdrücke am Original-Ferrari 412 P des Nationalen Automuseums nehmen
Foto: Nationales Automuseum
Hinter den Ferrari-Modellen des 330 P4 und des 412 P von Wiking in 1:87 verbergen sich ganz ungewöhnliche Geheimnisse – und exklusive Vorbildkenntnis.

Am 4. und 5. Februar 1967 errang Ferrari einen epischen Dreifach-Sieg in Daytona. Als Dritter auf dem Podium parkte der rote Ferrari 412 P des North American Racing Teams (NART). Die Chassisnummer 0844 startete in der Saison 1966 zunächst als 330 P3 und wurde anno 1967 für Luigi Chinetti und sein NART-Team zum Kundenfahrzeug, also zu einem 412 P, umgebaut. In Rot und mit der Startnummer 26 wurde genau dieser Wagen in Daytona im Jahr 1967 Dritter und komplettierte damit den fulminanten Dreifachsieg von Maranello in den USA. Hinter dem Lenkrad saßen mals Pedro Rodriguez und Jean Guichet. In Weiß ging dieser Renner 1967 mit der Nummer 25 wie den Piloten Pedro Rodriguez und Giancarlo Baghetti in Le Mans ins Rennen. Ein Kolbenschaden beendete dieses Abenteuer aber in Runde 144.

„Originalgetreu ist das Ferrari-Modell auf ganz besondere Art und Weise“

Genau diese beiden Berlinettas sind die ersten Versionen, die Wiking in H0 von dem Maranello-Renner exklusiv an das Nationale Automuseum in Dietzhölztal-Ewersbach in den dortigen Shop liefert (je 29,99 Euro). Die Verkleinerungen gibt es zunächst nur im Museum zu kaufen. Gut informierte Kreise wollen wissen, dass es nicht unbedingt nur bei diesen beiden Varianten bleiben wird. Und: Wiking kann dank der clever konstruierten Form sowohl den 330 als auch den 412 P mit allen notwendigen Veränderungen im Detail bauen.

Die Original-0844 kann im Nationalen Automuseum bewundert werden und gehört zu den Kronjuwelen des schillernden Fuhrparks. Wiking nahm selbstverständlich viele konstruktive Fingerabdrücke am Original. Dank modernster Technik bei der Recherche – KI spielte dabei auch eine Rolle – hat die Traditionsmarke für Kunststoffmodelle diese 1:87-News in Rekordzeit realisiert. Auch das ist vorbildgerecht. Denn dank seiner 414 PS war der 412 P mit 310 Stundenkilometern Spitzengeschwindigkeit ein besonders schneller Bursche.

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