Der Weissacher: Porsche 911 (991.2) GT2 Weissach von Autoart in 1:18Foto: C. Hoffmann

PKWDer Weissacher: Porsche 911 (991.2) GT2 Weissach von Autoart in 1:18

Andreas A. Berse

 5/6/2022, Lesezeit: 2 Minuten

Was ist besser als ein Porsche 911 GT2 RS? Logisch: Einer mit WeissachPaket – gilt sogar für einen im Maßstab 1:18 und von Autoart.

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Dieses GT2-Modell hat die Nase vorn dank perfekter Lackierung, edlen Oberflächen und einer Montagequalität der ExtraklasseFoto: C. Hoffmann
Dieses GT2-Modell hat die Nase vorn dank perfekter Lackierung, edlen Oberflächen und einer Montagequalität der Extraklasse
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Darf es ein bisschen mehr sein? Beim weißen Porsche 911 GT2 RS von Autoart in 1:18 ist jedenfalls das teure Weissach-Paket in Serie mit an Bord.Foto: C. Hoffmann
Darf es ein bisschen mehr sein? Beim weißen Porsche 911 GT2 RS von Autoart in 1:18 ist jedenfalls das teure Weissach-Paket in Serie mit an Bord.
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Dieses GT2-Modell hat die Nase vorn dank perfekter Lackierung, edlen Oberflächen und einer Montagequalität der ExtraklasseFoto: C. Hoffmann
Dieses GT2-Modell hat die Nase vorn dank perfekter Lackierung, edlen Oberflächen und einer Montagequalität der Extraklasse
Dieses GT2-Modell hat die Nase vorn dank perfekter Lackierung, edlen Oberflächen und einer Montagequalität der Extraklasse
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Darf es ein bisschen mehr sein? Beim weißen Porsche 911 GT2 RS von Autoart in 1:18 ist jedenfalls das teure Weissach-Paket in Serie mit an Bord.
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Stabilisatoren und Koppelstangen aus CfK vorne und hinten, Leichtbaudach und Fronthaube aus Karbon, verschraubter Überrollkäfig aus Titan und Magnesiumräder – so definiert Porsche bei seinem 911 GT2 RS das optionale Weissachpaket. Gegen einen fünfstelligen Aufpreis speckt der Elfer damit noch einmal 28 Kilo ab. Das Portemonnaie des Käufers aber auch.

Klar, dass für Autoart, wenn man sich schon mit dem Thema Porsche 911 GT2 RS beschäftigt, der Elfer nur mit dieser geschärften Sonderoption das Vorbild liefern kann. Zumindest das, was davon sichtbar ist, kann überzeugen. Das in Carreraweiß lackierte Nullserienmuster, das uns vorab erreichte, ist ein wahrhaft ultimativer 1:18-Elfer geworden. Das Vorbild liefert ein passendes Original von 2019, der Verkaufspreis liegt bei 245,95 Euro. Türen und Hauben sind selbstverständlich beweglich, die Vorderräder lenkbar. Erste Glanzpunkte setzen die Oberflächen der Karosserie: der makellos schimmernde Lack, die Karbonstruktur, die auch der Finger erfühlen kann, sowie die unglaublichen Spaltmaße. Wegen Letzterer liegt dem Composite-Modell ein kleines Werkzeug zum Öffnen bei. Auch die Leuchtentechnik unter den klaren Verkleidungen der Frontscheinwerfer ist brillant nachgezeichnet, die schlitzförmigen, zweifarbigen Rückleuchten zeigen dreidimensionale Tiefe. Die Reifen hat Autoart auf Magnesiumfelgen montiert. So springen die gelben Bremssättel der Karbonanlage einfach noch besser ins Auge.

Wer angesichts des aufgerufenen Preises in Schnappatmung verfällt, der sollte sich besser einmal die Präzision anschauen, mit der die beiden Teleskopstoßdämpfer verbaut sind, die bei der Fronthaube zum Einsatz kommen. Das erinnert in der Filigranität und der Funktionalität an ein Schweizer Uhrwerk. Schade nur, dass unter der beweglichen Motorhaube außer Lüfterrädern und Ansaugkanälen wenig zu entdecken ist. Aber auch das ist vor allem eines: fabelhaft originalgetreu.

Autoart hat in 1:18 die ultimative Herausforderung GT2 RS mit Weissach-Paket sportlich angenommen und führt den solventen Käufern genau deshalb eine Höchstleistung sowohl in Sachen Pflicht wie Kür vor: den besten 1:18-Elfer aller Zeiten.