Der Volkswagen T4b von Schuco in 1:18 – Fantastische 4

Andreas A. Berse

 · 10.01.2025

Der Volkswagen T4b von Schuco in 1:18 – Fantastische 4
Fotos: W. Doppelhammer, Werk (1)
Der Volkswagen T4b von Schuco in 1:18

Der Transporter von VW ist viel mehr als nur ein Nutzfahr zeug, er ist so etwas wie eine Weltanschauung. Im Jahr 1990 stellte Volkswagen bei seinem Erfolgsmodell alles auf den Kopf. Kein Heckantrieb mehr mit Boxer im Happy End, sondern Frontmotor, Reihenvierzylinder und Frontantrieb.

Heute weiß jeder Fan des Bulli: Diese Entscheidung war goldrichtig und sicherte der vierten Generation des Hannoveraners ihren weltweiten Erfolg als Universal-Genie beim Transport von Lasten und Personen. Auch den T4 fertigte Volkswagen als Baukasten mit zwei verschiedenen Radständen, als Kastenwagen, Pritsche und Doppelkabine. Und sogar die Dachhöhe ließ sich nach Kundenwunsch variieren. Sonderaufbauten waren ebenfalls kein Problem. Selbst Wohnmobile gab es auch von diesem Volkswagen selbstverständlich zu kaufen



In der Baugröße 1:1 war der VW T4 ein absolutes Erfolgsmodell. Er lief zwischen 1990 und 2003 rund 1,9 Millionen Mal von den Bändern. Während ein Bulli, egal aus welcher Generation, in den beiden kompakten Maßstäben 1:43 und 1:87 immer eine sichere Bank war, dauerte es in 1:18 etwas länger, bis sich ein Produzent an den Vertreter der vierten Generation heranwagte. Ab 2000 fertigte Schuco ein Die-Cast-Modell der Caravelle, also des Busses, als Neunsitzer in zwei Versionen und zwei Westfalia-Varianten mit einer komplett veränderten Camping-Inneneinrichtung. Bei den T4 Westfalia lässt sich das Dach originalgetreu in die Schlafposition aufstellen. Es ist immer die Facelift-Version T4b, zu erkennen an der runderen Fahrzeugfront.

Die Zinkdruckguss-Verkleinerung haben die Franken in exzellenter Detaillierung umgesetzt. Die beiden Vordertüren, die schmale Motorhaube in der Nase, die seitliche Schiebetür und die Heckklappe des Busses lassen sich öffnen. Die Vorderräder sind lenkbar ausgeführt, und auch bei der Verkleinerung der Technik des Fronttrieblers im Bereich des Chassis haben sich die Entwickler sehr viel Mühe gegeben.

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Auf sehr hohem Niveau bewegt sich auch das Interieur des Neunsitzers aus Hannover als Verkleinerung in der Bburago-Baugröße. Die Fensterteile fügen sich perfekt in die Karosserielinie ein, auch die Spaltmaße im Bereich der Türen sind bei den Mini-Bullis sehr gut gelungen. Ebenfalls sehr gut kann sich die Lackierung der Bullis in Szene setzen, und die umfangreiche Außendekoration ist kundig platziert. Es wird allerdings wohl bei diesen vier Varianten bleiben und keinen Nachschub mehr in Sachen Volkswagen T4 von Schuco geben.

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