Andreas A. Berse
· 10.09.2024
Mit der Headline „Der Rettungswagen“ begrüßte auto motor und sport 1993 die neue C-Klasse von Mercedes-Benz. Hintergrund: Der Stern war in schwierigem Fahrwasser, und der Nachfolger des Baby-Benz 190er musste ein Erfolg werden. 1.847.382 Fahrzeuge später wusste die Welt, dass die C-Klasse einer war.
Die Initiative für die hier gezeigte C-Klasse-Familie vom W 202 ging ursprünglich von Modelissimo aus. Sascha Voss von Norev: „Wir fanden die Idee gut, haben dann noch Mercedes kontaktiert, die ebenfalls Interesse zeigten, und damit war es beschlossene Sache.“ Hintergrund: Das Formenbau-Investment, ein hoher fünfstelliger Euro-Betrag, verteilt sich so auf drei Schultern.
Nur so kann es gelingen, diese Die-Cast-Miniaturen mit beweglichen vier Türen und Hauben dem Sammler in höchster Qualität für unter 100 Euro anzubieten. Teamwork baut Modelle!
Wir konnten drei Miniaturen, die Norev an Modelissimo liefert, unter die Lupe nehmen:
Norev hat wieder einen Baukasten entwickelt, mit dem sich die frühe Version und die modellgepflegte nach Juni 1997 bauen lassen. Sascha Voss ergänzt: „Wir haben das Werkzeug so angelegt, dass wir die vier unterschiedlichen Ausstattungen abbilden können. Genau deshalb gibt es auch vier verschiedene Felgen sowie normale Sitze und die Sportsitze.“ Der C 36 hat den 280 PS starken Sechszylinder in der Nase und ist tiefergelegt, die anderen C-Klassen sind 200er-Benziner. Auch Front- und Heckschürzen, Seitenschweller und Interieurs präsentieren sich in beiden Generationen verschieden gestaltet. Deshalb gibt es auch drei unterschiedliche Lenkräder. Aber: Der C 36 ist ein Schalter, den AMG nie gebaut hat. Modelissimo verkauft seine Versionen ab sofort für exakt 99,95 Euro.