Andreas A. Berse
· 21.09.2024
Die allererste Fahrt führte ihn über die Straßen rund um Maranello. Wer hätte damals daran gedacht, was Ferrari heute erreicht hat? Enzos Nachname ist Legende, eine der schillerndsten Visitenkarten von Italien, wie Muranoglas. Ein Ferrari kleidet heute jeden so trefflich ein wie Gucci, Prada, Versace oder Armani sowie Brioni!
Doch der Anfang war eher puristisch. Weil er clever, fast gerissen ist, platziert Enzo Ferrari seinen 125er exakt an der Schnittstelle zwischen Sport- und Rennwagen. Der S ist vor 77 Jahren für Wettbewerbe geboren. Und er zeigt schon einige Konstanten der späteren Historie: Ein V12 sorgt für Vortrieb, wenngleich mit nur 118 PS aus gerade einmal 1,5 Litern Hubraum. Das Gewicht wird gekonnt reduziert. Der rote Premieren-Floh wiegt gerade einmal 750 Kilogramm.
In der Historie ist er heute längst ein Schwergewicht – der fast mystische Startpunkt. Und deshalb widmet ihm der norditalienische Resine-Virtuose Tecnomodel gleich fünf verschiedene Spyder-Versionen aus dem Baujahr 1947 in 1:18:
Der erste Siegerwagen aus Caralla ist ebenso dabei wie ein Rennwagen von Tazio Nuvolari. Das ist Ehrensache! Genauso wie die Tatsache, dass der Hersteller aus Opera in Sachen Verarbeitung, Qualität der Lackierung und Finessen alle Register der eigenen Künste mobilisiert. Verkaufspreis für die auf etwa 100 Einheiten limitierten 1:18-Versionen: je 230 Euro. Forza Ferrari!