BBR baut vier Porsche 356A Carrera Panamericana in 1:18 aus Resine

BBR baut vier Porsche 356A Carrera Panamericana in 1:18 aus Resine

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Beim Thema Carrera Panamericana ist dieses Auto gesetzt: Deshalb baut auch BBR in 1:18 den Porsche 356A “Eva Perón” mit der Startnummer 200. ] Foto: BBRBeim Thema Carrera Panamericana ist dieses Auto gesetzt: Deshalb baut auch BBR in 1:18 den Porsche 356A “Eva Perón” mit der Startnummer 200. ] Foto: BBR

BBR überrascht mit vier Versionen des Porsche 356A Carrera Panamericana aus den Jahren 1953/54. Die italienische Resin-Schmiede verlässt damit kurzzeitig ihr Ferrari-Territorium und widmet sich der legendären Langstrecken-Rennserie durch Mexiko in 1:18.

Zweiter Kandidat im Panamericana-Quartett von BBR in 1:18 aus Resine ist die Startnummer 151, die ebenfalls im Rennen von 1953 an den Start ging ] Foto: BBR

Zuffenausen statt Marenollo. BBR, sonst bekannt für seine Ferrari-Obsession, wagt sich an einen Porsche – und was für einen! Der 356A Carrera Panamericana kommt gleich in vier historischen Rennlackierungen. Die Italiener meinen es ernst mit diesem Ausflug nach Zuffenhausen.

Die vier Renner im Detail

BBRC1825A zeigt die Eva Perón-Lackierung mit Startnummer 200 aus dem Jahr 1953. BBRC1825B trägt die Canada Shoes-Livery mit der Nummer 151, ebenfalls von 1953. BBRC1825C kommt als Asociación Guatemalteca mit der 162 auf den Kotflügeln. Den Abschluss bildet BBRC1825D – der Agfa-Porsche von Hans Joachim Hirz aus dem Jahr 1954, erkennbar an der Startnummer 53.

So wurde Carrera zum Porsche-Namen

Alle vier Modelle entstehen im Maßstab 1:18 aus Resine und besitzen eine geschlossene Karosserie. Keine zuöffnenden Türen, keine beweglichen Hauben – klassische Vitrinenmodelle eben. Die Carrera Panamericana war zwischen 1950 und 1954 eines der härtesten Straßenrennen der Welt. Über 3.400 Kilometer quer durch Mexiko, von der texanischen Grenze bis zur guatemaltekischen. Porsche sammelte dort in den kleineren Klassen wichtige frühe Siege, die später übrigens auch zur Namensgebung der Carrera-Modellreihe führten.

Porsche-DNA in Resine gegossen

BBR setzt bei diesen Modellen auf bewährte Resine-Technik. Die Lackierungen mit ihren historischen Sponsoren-Schriftzügen dürften aufwendig umgesetzt werden – von Eva Perón über Canada Shoes bis Agfa reicht die Palette. Das die Italiener auch die charakteristischen Startnummern und Rallye-Plaketten sauber umsetzen, ist gesetzt. Bei Resine-Modellen dieser Preisklasse und aus diesem Hause darf der Sammler das erwarten.

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Die Deco-Samples sind hier abgelichtet, aber BBR hat in der Vergangenheit bei historischen Rennwagen auch in der späteren Serie fast immer solide Arbeit abgeliefert. Das Quartett startet zunächst clean, also ohne Rennpatina. Aber: Da könnte später durchaus noch was folgen.

Verfügbarkeit und Preise nennt BBR noch nicht. Bei limitierten Resin-Modellen in 1:18 sollte man aber mit Preisen um die 270 Euro rechnen. Sammler historischer Rennwagen dürften trotzdem zugreifen – die Carrera Panamericana ist Motorsport-Geschichte pur.

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