Andreas A. Berse
· 08.12.2024
Zweimal hatte Porsche vergeblich versucht, mit dem 911 GT1 die 24 Stunden von Le Mans zu gewinnen, zweimal schnappte dem Werk ein T WR-Joest-Porsche den Sieg weg. Deshalb schärften die Zuffenhausener ihre Werkswagen kräftig nach. Die Karosserie erhielt eine aerodynamische Überarbeitung, und die Leistung des Sechszylinders wuchs auf 550 PS. Das Ergebnis war ein Doppelsieg. Die Startnummer 26 von Laurent Aiello, Alan McNish und Stéphane Ortelli triumphierte mit 351 Runden. Eine Runde dahinter fuhr die Nummer 25 aus Zuffenhausen mit Jörg Müller, Uwe Alzen und Bob Wollek als Zweite an der Sarthe ins Ziel. Ein Doppelsieg, der wegen der starken Werks-Konkurrenz noch stärker zu bewerten ist. Das Jahr 1998 markierte damit den 16. Erfolg der Zuffenhausener beim Langstreckenklassiker in Le Mans.
Die beiden über 41 Zentimeter langen 1:12-Modelle von Werk83, die wir hier als Vorserienmuster bereits zeigen können, besitzen eine präzise geformte Die-Cast-Karosserie, die allerdings geschlossen bleibt. Glanzpunkte setzt auf den ersten Blick schon jetzt die Dekoration, die bis zum Verkaufsstart aber in Sachen Finish und Präzision noch optimiert wird. Felgen, Reifen und Bremsen sind bereits klasse. Auch das Renn-Cockpit spart nicht mit High-End-Details. Werk83 liefert seinen Neuzugang zum Verkaufspreis von 179,95 Euro an die Rennsportfans aus.