Modellfahrzeug’95 Alfa Romeo 155 DTM V6 von Werk83 in 1:18 – Alfas Allrad-Champ

Andreas A. Berse

 · 08.06.2022

’95 Alfa Romeo 155 DTM V6 von Werk83 in 1:18 – Alfas Allrad-ChampFoto: Werk

Für die DTM entstand 1993 ein völlig neuer Bolide des Alfa 155, der Titel gewann und bald von Werk83 in 1:18 kommt.

Bild 5Foto: Werk
Schrille Dekorationen, kantige Karosserie, fetter Heckflügel und Interieur mit Karbon- Details: Werk83 gibt mit seinem Alfa Romeo155 DTM V6 ein starkes 1:18-DebütFoto: Werk
Schrille Dekorationen, kantige Karosserie, fetter Heckflügel und Interieur mit Karbon- Details: Werk83 gibt mit seinem Alfa Romeo155 DTM V6 ein starkes 1:18-Debüt
Bild 2Foto: Werk
Bild 3Foto: Werk
Bild 4Foto: Werk
Bild 5Foto: Werk
Schrille Dekorationen, kantige Karosserie, fetter Heckflügel und Interieur mit Karbon- Details: Werk83 gibt mit seinem Alfa Romeo155 DTM V6 ein starkes 1:18-DebütFoto: Werk
Schrille Dekorationen, kantige Karosserie, fetter Heckflügel und Interieur mit Karbon- Details: Werk83 gibt mit seinem Alfa Romeo155 DTM V6 ein starkes 1:18-Debüt
Schrille Dekorationen, kantige Karosserie, fetter Heckflügel und Interieur mit Karbon- Details: Werk83 gibt mit seinem Alfa Romeo155 DTM V6 ein starkes 1:18-Debüt
Bild 2
Bild 3
Bild 4
Bild 5

Nein, einfach hat es sich Giorgio Pianta 1993 nicht gemacht. Als er auf Basis des Alfa Romeo 155, der ein Jahr zuvor die italienische Superturismo-Serie gewonnen hatte, einen DTM-Boliden herzaubern sollte, änderte er das Technik-Layout radikal. Und genau damit gewann er den Titel. Der Mailänder entschied sich für einen Allradantrieb. Der 2,5 Liter große V6 saß folglich längs in der DTM-Nase und trieb ein zentrales Verteilergetriebe an, das 33 Prozent der Kraft auf die Vorderachse, 67 Prozent auf die Hinterachse wuchtete.

Der Motor wog gerade einmal 110 Kilo, leistete aber 420 PS. Der Allrad-Alfa kam auf nur 1040 Kilogramm – dank konsequentem Leichtbau. Der 155 gewann im Jahr 1993 gleich zwölf von 20 Rennen. Alfa holte die Markenwertung und Nicola Larini auf der Startnummer 8 den Fahrer-Titel. Werk83 wird in 1:18 ein ganzes Starterfeld des DTM-Alfa auf den Markt bringen. Die clever gebaute Form lässt da viele Möglichkeiten. Wir zeigen hier die beiden ersten Vorserienmuster, mit denen der Werk83-Renner wohl starten wird: die Startnummer 8 von Nicola Larini aus der Saison 1995 in weißer „Martini“- Dekoration und die Nummer 19 im „Jägermeister“-Design von Michael Bartels aus demselben Jahr.

Larini wurde Sechster, Bartels endete auf Platz zehn in der damaligen Fahrerwertung. Die Modelle folgen dem Solido-Lastenheft, sind also mit fein gravierter Die-Cast-Karosserie versehen, haben bewegliche Vordertüren und lenkbare Vorderräder. Lackierung und Dekoration waren schon an den Handmustern gut gelungen. Auch die Spaltmaße sind okay. Der Wagen trägt zwei Dachantennen, hat einen filigranen Heckflügel, die originalgetreuen kantigen Rückspiegelgehäuse mit integrierten Mini-Flaps, Leichtmetallfelgen von OZ-Racing, fotogeätzte Abschleppösen, einen filigranen Scheibenwischer und präzise eingesetzte Frontscheinwerfer sowie Rückleuchten im Bicolor-Design. Debüt: im dritten Quartal. Preis: wohl 69,95 Euro. Das hat Champions-Format.