Andreas A. Berse
· 16.01.2024
Aus gerade einmal 2,2 Litern Hubraum satte 720 PS herauszukitzeln, das ist die eine Meisterleistung, die Audi mit seinem wegweisenden 90 IMSA GTO gelang. Den Amerikanern in ihren technisch anarchistischsten Serie auf Rundstrecken-Asphalt mit Allrad um die Ohren zu fahren, ist das andere Husarenstück von 1989. Schon im vierten Rennen gewann Hans-Joachim Stuck in Summit Point. Er wurde Dritter in der Meisterschaft, Hurley Haywood Vierter. Scott Goodyear und Walter Röhrl kamen für die Langstreckenläufe als Piloten hinzu.
Diesen brachialen Boliden bringt Werk83 nun als Die-Cast-Modell mit geschlossener Karosserie, einem fein nachgebauten und dekorierten Interieur und zeichnet dabei auch die zwei sehr unterschiedlichen Flügel nach. An den Start gehen in 1:18:
Der Flügel am Heck des IMSA GTO hat dabei zwei ganz unterschiedliche Formen: Einmal erinnert er an ein aufgestelltes flaches Brett, das andere Mal an das Heckleitwerk des Plymouth Superbird von 1970. Sehr aufmerksam umgesetzt tragen die 1:18-Rennwagen auf weißer Karosserie die Dekorationen in Dunkel- wie Hellgrau und Rot. Die Fahrernamen sind in Schreibschrift auf dem Dach verewigt. Auch die Sponsor-Dekorationen hat Werk83 wie beim Original platziert.
Das robuste Sicherheitsnetz vor dem Einstieg – die Tür bleibt beim IMSA geschlossen, der Fahrer krabbelt durch die Fensteröffnung hinein – ist ebenfalls gut nachgebildet. Auch in Sachen Interieur zeichnet Werk83 viele Finessen des Boliden für die Staaten nach. Die Modelle sind alle lieferbar und kosten 79,95 Euro.