Andreas A. Berse
· 29.01.2024
Hubraum kann jeder! Als Ferrari seinen Wagen für die Sportwagen-WM 1966 entwickelte, stand der Weg einer Hubraumvergrößerung, wie ihn Erzrivale Ford mit dem sieben Liter großen V8 ging, nicht zur Debatte. Maranello brach stattdessen erstmals mit einer anderen Tradition und setzte beim Ferrari 330 P3 – der 1967 zum P4 wurde – erstmals eine Lucas-Einspritzung statt der Weber-Vergaser ein. Das sparte genauso Gewicht wie der in den Rahmen als tragendes Teil integrierte V12 mit 420 PS bei sagenhaften 8000 Umdrehungen pro Minute. Das ZF-Getriebe und die Borg&Beck-Kupplung machten 310 km/h Spitze möglich. Das Trockengewicht des Boliden betrug exakt 851 Kilogramm.
Dem wohl schönsten Rennwagen aus Maranello widmet Werk83 zur Jahreswende sechs verschiedene geschlossene Die-Cast-Modelle in 1:18. An den Start gehen für 79,95 Euro folgende Maranello-330er:
Alle bisherigen Varianten haben eines gemeinsam: Sie gehen in der Grundfarbe Rot an den Start. Die Vorderräder sind jeweils lenkbar umgesetzt. Die siegreiche Startnummer 23 aus dem Dreifachsieg bei den 24 Stunden von Daytona ist übrigens ein Spider mit offenem Dach. Die Rennwagen rollen auf goldfarbenen Felgen mit Zentralverschluss. Die Renndekoration besteht aus wenigen Sponsoren-Logos neben der Startnummer auf weißem Grund und den teilweise getapten Frontscheinwer-
Dem Ferrari 330 P3/P4 der Baujahre 1966/ 1967 widmet Werk83 sechs verschiedene Varianten mit und ohne Renndekorationen fern. Die Fenster sind sauber eingepasst, die Schiebefenster in den Türen teilweise geöffnet dargestellt. Das Interieur zeigt zweifarbige Leichtbausitze in Schwarz und Rot, die rechts außen angeordnete offene Schaltkulisse des Rechtslenkers und sauber skalierte Rundinstrumente. Die Tankdeckel sind verchromt, Anbauteile wie Scheibenwischer, Rückspiegel und Lufteinlass-Kanäle sauber verarbeitet. Forza Italia in 1:18!