499-mal Weiß: Alfa Romeo Giulia TI Super von Norev in 1:18Foto: C. Hoffmann

PKW499-mal Weiß: Alfa Romeo Giulia TI Super von Norev in 1:18

Andreas A. Berse

 5/6/2022, Lesezeit: 2 Minuten

499 von 500 Alfa Romeo Giulia TI Super waren weiß. So wie das Modell von Norev, das bald in 1:18 Gas gibt.

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499 der 500 Alfa Romeo Giulia TI Super waren in Weiß lackiert. Über die Farbe des letzten Viertürers aus dieser Serie streiten sich die Geister.Foto: C. Hoffmann
499 der 500 Alfa Romeo Giulia TI Super waren in Weiß lackiert. Über die Farbe des letzten Viertürers aus dieser Serie streiten sich die Geister.
Schalensitze, Magnesium- Felgen und Mittelschaltung: Die Besonderheiten der Giulia TI Super hat Norev beim 1:18-Modell alle sorgfältig umgesetztFoto: C. Hoffmann
Schalensitze, Magnesium- Felgen und Mittelschaltung: Die Besonderheiten der Giulia TI Super hat Norev beim 1:18-Modell alle sorgfältig umgesetzt
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499 der 500 Alfa Romeo Giulia TI Super waren in Weiß lackiert. Über die Farbe des letzten Viertürers aus dieser Serie streiten sich die Geister.
Schalensitze, Magnesium- Felgen und Mittelschaltung: Die Besonderheiten der Giulia TI Super hat Norev beim 1:18-Modell alle sorgfältig umgesetzt
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Da sind sich die Experten einig: 499 der 500 Alfa Giulia TI Super waren ganz sicher in Weiß gehalten. Nummer 500 soll, je nach Quelle, in Schwarz, Grau oder Rot lackiert gewesen sein. Genau 500 waren 1962 nötig, weil der Viertürer für die Touring Class A homologiert werden sollte. Die Limousine war damals ein echter Wolf im Schafspelz. Der 1,3-Liter drehte bis 6200 Touren hoch und schaffte 112 PS, die Magnesiumfelgen und weitere Leichtbaumaßnahmen ließen die sportive Dame um 100 Kilo abspecken. Versteckte Korrosion über die Jahre kann die Tragfähigkeit der Rundlinge übrigens vermindern. Nicht ganz ungefährlich!

Drinnen gab es ein zweifarbiges Interieur in Grau und Rot mit wunderbar geformten Schalensitzen vorne statt der durchgängigen Sitzbank, was dann auch im Gegensatz

zur zivileren Version eine Mittelschaltung möglich machte. Die Stoßstangenhörner fielen weg. Einige TI Super hatten statt der Scheinwerfer nur innen vergitterte Löcher, andere das Gesicht mit vier runden Leuchteinheiten. Auf Kotflügel und Kofferraumdeckel fuhr das Kleeblatt serienmäßig mit. Einige TI Super besaßen ein in der Mitte aufgebrachtes Zierband in den Farben der italienischen Flagge.

Das trägt unser Vorserienmuster der Giulia TI Super von Norev in 1:18, das MODELL FAHRZEUG an dieser Stelle in allen Details zeigen kann, nicht. Alle anderen optischen Finessen, wie die weggelassenen Stoßstangenhörner, sind aber originalgetreu umgesetzt. So auch im Interieur die zweifarbigen Leichtbau-Sportsitze und die bei der TI Super ebenfalls abgespeckten Türinnenteile. Die Magnesiumfelgen zieren die serienmäßigen Radkappen, die auf der Rennstrecke meist weggelassen wurden. Die Vorderräder sind lenkbar.

Front- und Heckscheibenrahmen wurden verchromt, die Regenrinne wird bis zum Serienstart im dritten Quartal noch in hellem Silber aufgedruckt. Preis der Neuheit: 69,95 Euro. Das Wichtigste bei einer Alfa-Giulia-Verkleinerung in 1:18 mit geschlossener Die-Cast-Karosserie sind aber die gelungenen Proportionen. Da bietet das Norev-Modell dank exakter Abnahme der Realität mittels hochwertiger CAD-Technologie eine Originaltreue der Extraklasse. Wenn man es allen Auguren recht machen wollte, könnte man jetzt noch eine schwarze, eine rote und eine graue TI Super als Konversion herausbringen. Je nachdem, welchem der Experten wir Glauben schenken wollen.