Selten ist dieses Vorbild auf jeden Fall. Die Experten streiten sich zwar, wie viele Alfa Romeo 6C 2500 Ghia Sport mit der Karosserie aus der Feder von Mario Felice Boano gebaut wurden. Aber es sind definitiv nur drei bis vier. Die fulminante Form war bei ihrem Debüt 1945 revolutionär. Keine ausgestellten Kotflügel mehr, hinter transparentem Glas verbaute Frontscheinwerfer und ein ungewöhnlich geformter Kühlergrill. Das Automobil baute Ghia bis 1947.
Aultdelta43 gelingt mit dem nun in Schwarz lieferbaren, zweitürigen offenen Roadster ein echter Überraschungscoup. Das Designstück aus der Nachkriegszeit kommt aus Resine in 1:43 mit weißen Felgen und einer Inneneinrichtung, die ein schwarzes Armaturenbrett zeigt
sowie rote Sitze. Der Rechtslenker von Alfa rollt filigran gestaltet aus der Box. Dazu reicht ein Blick auf die fast zerbrechlich wirkenden Sonnenblenden.
Die Verkleinerung zeichnet das Chassis 915340 nach und wird von Autodelta in dieser Version nur ganze 28-mal gebaut. Für die handwerklich sauber verarbeitete Neuheit stellt Maurizio Sabatini seinen Kunden 230 Euro in Rechnung.