Das gute DutzendFoto: Werk

NewsDas gute Dutzend

 

19.8.2021, Lesezeit: 2 Minuten

Die 24 Stunden von Le Mans sind vor allem eines: mörderisch lang. Deshalb trat Ford 1967 gleich mit einem Dutzend seiner GT 40 an. Spark baut den Sieger Anfang 2022 als Resinemodell in 1:43 nach.

Erfahrene Piloten wissen: Le Mans gewinnst Du nicht in der ersten, sondern in der letzten der insgesamt 24 Stunden. Von 60 gestarteten Fahrzeugen kamen im Jahr 1967 gerade einmal 16 ins Ziel. Vom Dutzend an verschiedenen GT 40 von Ford waren es immerhin zwei: Bruce Mc Laren und Mark Donohue auf dem undankbaren Rang Vier und Dan Gurney und A. J. Foyt, die als Sieger ihrer Startnummer 1 alle Ehre machen konnten. Zum Schluss durften Sie sogar auf ihrem nagelneuen Mk IV etwas bummeln und das Gaspedal ihres sieben Liter großen V8 lupfen, da der schnellste Ferrari vier Runden, der drittplazierte Maranellorenner elf Runden Rückstand hatten, aber bis dahin war es ein harter Fight und ein Ford nach dem anderen fiel aus der Wertung.

Mit 5232,9 Kilometern Renndistanz liegen die beiden Amerikaner bis heute auf Platz Vier der ewigen Bestenliste in dieser Disziplin. Der damals weiterentwickelte Ford MK IV baute zwar auf dem Chassis des wohlbekannten und 1966 siegreichen GT 40 auf, war aber mit einer schnittigeren Karosserie aus Aluminium versehen, die einerseits für höheren Abtrieb und andererseits für eine größere Endgeschwindigkeit sorgte. Ford wollte um jeden Preis gewinnen und karrte mit einer Luftbrücke 53 Tonnen Material nach Frankreich, inklusive drei Reservemotoren für jedes Team. Als beim Training klar wurde, dass der neue Mk IV dem Rivalen Ferrari 330 P4 satte 30 Stundenkilometer auf der Geraden abnahm, entspannten sich die Amerikaner etwas.

Für Spark Models bedeutet die komplett neue Optik des MK IV in 1:43 aber eine Neukonstruktion. Deshalb schließt der Resinerenner in Knallrot mit weißen Längsstreifen und der Startnummer 1 auf den Türen und der Fronthaube erst Anfang 2022 diese Lücke im Starterfeld der Sieger bei dem legendären Landstreckenklassiker. Saubere Proportionen bringt die Neuheit zum Preis von 69,95 Euro jedenfalls schon einmal mit. Das zeigt unser Bild eines Vorserienmusters in seriennaher Dekoration. Filigrane Felgen, der Motorraum mit dem dort verstauten Reserverad und ein fein eingerichtetes Renncockpit sind Serie. Auch die Frontscheinwerfer und Blinker unter der transparenten Haube in der Ford-Nase hat Spark sehr gut nachempfunden. Fazit: Da kommt ein echter Siegertyp in den Handel.