Der Brioni-Mini: Autobianchi A112 von Solido in 1:18

ModellfahrzeugDer Brioni-Mini: Autobianchi A112 von Solido in 1:18

Andreas A.Berse 

28.6.2021, Lesezeit: 2 Minuten

Der A112 war fast so schick wie ein Mini. Solido baut den Italo-Kleinwagen, der nie einer sein wollte, in 1:18.

Autobianchi A112 von Solido in 1:18
Autobianchi A112 von Solido in 1:18
Foto: C. Hoffmann
Egal ob Straße oder Renneinsatz: Der  Autobianchi A112  von Solido in 1:18 hat richtige Proportionen
Egal ob Straße oder Renneinsatz: Der Autobianchi A112 von Solido in 1:18 hat richtige Proportionen
Foto: C. Hoffmann
Autobianchi A112 von Solido in 1:18
Autobianchi A112 von Solido in 1:18
Foto: C. Hoffmann
Autobianchi A112 von Solido in 1:18
Autobianchi A112 von Solido in 1:18
Foto: C. Hoffmann
Autobianchi A112 von Solido in 1:18
Autobianchi A112 von Solido in 1:18
Foto: C. Hoffmann
Egal ob Straße oder Renneinsatz: Der  Autobianchi A112  von Solido in 1:18 hat richtige Proportionen
Egal ob Straße oder Renneinsatz: Der Autobianchi A112 von Solido in 1:18 hat richtige Proportionen
Foto: C. Hoffmann
Egal ob Straße oder Renneinsatz: Der  Autobianchi A112  von Solido in 1:18 hat richtige Proportionen
Autobianchi A112 von Solido in 1:18
Autobianchi A112 von Solido in 1:18
Autobianchi A112 von Solido in 1:18

Von Armani bis Zegna – Mailand kann Mode. Auch beim Automobil, speziell beim Kleinwagen. Das bewies der edlere Fiat-Ableger Autobianchi ab 1969 erstaunliche 17 Jahre lang mit seinem A112. Der war so schick, so anders, so emotional wie nur noch der Mini. Und: Er war ein ganz eigenständiges Auto mit kantiger, zeitlos eleganter Form. Das sprang auch den Franzosen von Solido ins Auge, und deshalb bringen sie den Autobianchi A112 jetzt als 1:18-Modell aus Zinkdruckguss zunächst in zwei Versionen in den Handel: in Rot als 70HP Abarth, damals so etwas wie die ultimative und heute in 1:1 teuer gehandelte Krawallbüchse, und dann mit knall-gelben Cromodora-Felgen in Blau, mit mattschwarz lackierter Motorhaube, vier fetten Zusatzscheinwerfern und rechteckigen weißen Feldern für die Startnummer. In Blau fuhr der Wagen bei Rallye-Einsätzen 1980 mit der Startnummer 208. So kommt das Modell dann in Serie auch.

Eine ähnliche Grundfarbe in Metallic fuhr Michèle Mouton bei ihrem Monte-Auftritt 1977 mit der Nummer 38 samt Beifahrerin Francoise Conconi. Die Türen lassen sich bei beiden Modellen öffnen. Die Interieurs unterscheiden sich originalgetreu. Hier Sitze mit Karomuster für die Serie, dort ein Überrollkäfig für den Rallye-Boliden. Dort eckige Rückspiegel, im Racingtrimm aerodynamisch abgerundet im Talbot-Look. So kennen wir Solido. Auch in der 45-Euro-Klasse arbeiten die Entwickler sehr fein die Unterschiede heraus und werden dabei immer besser. Deshalb rollt der Rote auf den Abarth-Serienfelgen mit zwölf schmalen Schlitzen und das Renngerät auf Cromodora-Rundlingen mit vier Speichen. Die Technik, sprich der Unterboden mit silbern herausgearbeiteter Auspuffanlage von Abarth, kommt ebenfalls nicht zu kurz. Und für diese Preisklasse ist die Verarbeitung der Bauteile schon bei den Hand- mustern gelungen, und die Lackierung verdient ein „sehr gut“. Selbst die unter der Lupe lesbaren Embleme zeugen von der Liebe der Franzosen zum Detail.