Mit mehr Lametta: ’67 Opel Olympia A von Neo Scale in 1:43Foto: Jörg Walz

ModellfahrzeugMit mehr Lametta: ’67 Opel Olympia A von Neo Scale in 1:43

 

1.6.2021, Lesezeit: 2 Minuten

Der Kadett mit mehr Lametta hieß ab 1967 Olympia und fährt dank Neo Scale auch durch den Schnee in 1:43.

Das Opel Olympia Coupé bleibt ein Exot der Bonner Republik. Auf Basis des Kadett Coupés bringt die Marke 1967 noch ein höher positioniertes Modell. Ein in die Wagenseite umlaufender Kühlergrill, wie Tränensäcke unter die Scheinwerfer drapierte Blinker sowie rückwärtige Chromblenden zwischen Rückleuchten und Kennzeichen müssen als Luxusornamentik genügen. Der Modellname ist bekannt: Im Vorfeld der im Jahr 1936 in Garmisch und Berlin ausgetragenen Olympischen Spiele präsentierte Opel den ersten Olympia — sensationell war damals seine selbsttragende Karosserie. Zwanzig Jahre nach Kriegsende erscheint die zweite Nachkriegsbaureihe des Kadett und zwei Jahre darauf der erste Opel Olympia neuerer Zeitrechnung.

Unter der Karosserie des Olympia A arbeitet entweder ein 60 PS leistender 1,1-Liter-Vierzylinder, ein 75 PS starker 1700er oder ein 1,9-Liter mit 90 PS. Den coupéförmigen Olympia gibt es mit zwei und vier Türen — und gern mit einem Vinyldach. Vom Olympia A fertigt Opel in drei Jahren gerade einmal knapp 81.000 Exemplare. Und so sagt Opel nach diesem A nicht mehr B. Ende 1970 schließt der Ascona die Lücke zwischen Kadett und Rekord. Der Olympia wird überflüssig. Die Lücke in der Opel-Welt der 1:43er schließt Neo Scale— ein Spezialisten für interessante automobile Randerscheinungen — mit dem in grüner Lackierung reproduzierten Resine-Winzling.