Grundgütiges Grün: ’69 Chevy Corvette von Norev in 1:18

ModellfahrzeugGrundgütiges Grün: ’69 Chevy Corvette von Norev in 1:18

 

9.6.2021, Lesezeit: 2 Minuten

In was für einem Grün hat Norev da nur seine 1:18-Corvette von 1969 lackiert? Uns gefällt es jedenfalls gut.

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Foto: C. Hoffmann
Was für ein Grün: Fathomgreen heißt die Farbe, in der Norev sein Coupé zur Corvette von 1969 lackiert hat
Was für ein Grün: Fathomgreen heißt die Farbe, in der Norev sein Coupé zur Corvette von 1969 lackiert hat
Foto: C. Hoffmann
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Foto: C. Hoffmann
Der vorwiegend silberne Zierrat des Corvette-Coupés von Norev in 1:18 kontrastiert gut mit der dunklen Lackierung
Der vorwiegend silberne Zierrat des Corvette-Coupés von Norev in 1:18 kontrastiert gut mit der dunklen Lackierung
Foto: C. Hoffmann
Bild 4
Foto: C. Hoffmann
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Foto: C. Hoffmann
Was für ein Grün: Fathomgreen heißt die Farbe, in der Norev sein Coupé zur Corvette von 1969 lackiert hat
Was für ein Grün: Fathomgreen heißt die Farbe, in der Norev sein Coupé zur Corvette von 1969 lackiert hat
Foto: C. Hoffmann
Was für ein Grün: Fathomgreen heißt die Farbe, in der Norev sein Coupé zur Corvette von 1969 lackiert hat
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Der vorwiegend silberne Zierrat des Corvette-Coupés von Norev in 1:18 kontrastiert gut mit der dunklen Lackierung
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Auf den ersten Blick ohne Licht: Schwarz, Oliv? Mit etwas Sonnenschein wird die Sache klarer: Ein ganz dunkles Grün hat Norev seiner Corvette als Coupé spendiert. Fathomgreen nennen die Amis das. „to fathom“ heißt „ergründen“. Also stellen Sie sich vor: Sie wären auf einem Boot am Marianengraben und es gäbe etwas Sonne auf der Meeresoberfläche. Was würden Sie sehen? Ein ganz dunkles Grün, das versucht, die 11.000 Meter Tiefe an dieser Stelle zu ergründen – ein Fathomgreen eben. Halten wir uns nicht länger bei der ungewöhnlichen Farbe auf, in der Norev seine nach dem Convertible zweite 1:18-Version der Corvette C3 von 1969 makellos lackiert hat. Denn auch der Rest hat eine intensive Betrachtung verdient. Sogar den Unterboden ergründen die Macher in allen Details, bis in die zweiflutige Auspuffanlage mit den verchromten Endrohren hinein.

Fette Chromfelgen, hellsilbern aufgedruckte Türrahmen und Zierelemente an den Motorhauben-Nüstern und den vier rechteckigen Lüftungsöffnungen in den vorderen Kotflügeln samt „Stingray“-Schriftzügen darüber sowie den Umrandungen der vier runden Rückleuchten setzen optische Kontraste zum geheimnisvoll schimmernden Lack. Zweimal ist der Hubraumhinweis 427 (steht für 427 Cubic Inches, sprich: fette knapp sieben Liter Hubraum) auf der Motorhaubenhutze vermerkt, vorne und hinten hat Norev die stilisierten Zielflaggen der Vette aufgedruckt. Auch innen locken originalgetreue Farbkontraste. Denn das schwarze Interieur würzt Norev mit silbernen Zierdrucken im Bereich der Mittelkonsole und der Türinnenteile. Die feine Naht zwischen beiden Dachteilen deutet an, dass beim Original das T-Roof mit zwei herausnehmbaren Dachteilen verbaut ist – die US-amerikanische Interpretation des Targa. Diese Vette für 69,95 Euro ist keine wie jede andere in 1:18.