Der Dickholmer: ’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18

ModellfahrzeugDer Dickholmer: ’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18

 

10.6.2021, Lesezeit: 2 Minuten

Im Jahr 1964 erhielt der Käfer größere Fenster. Schuco baut jetzt den letzten „Dickholmer“ vor dieser Modellpflege, einen 1963er, als 1:18er in Die Cast nach.

’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18
’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18
Foto: W. Doppelhammer
Bild 1
Das Die-Cast-Modell von Schuco zeigt einen aufwendig gebauten Boxermotor...
Das Die-Cast-Modell von Schuco zeigt einen aufwendig gebauten Boxermotor...
Foto: W. Doppelhammer
 und ein zweifarbiges Käfer-Interieur
und ein zweifarbiges Käfer-Interieur
Foto: W. Doppelhammer
’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18
’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18
Foto: W. Doppelhammer
’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18
’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18
Foto: W. Doppelhammer
’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18
’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18
Foto: W. Doppelhammer
Bild 1
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Das Die-Cast-Modell von Schuco zeigt einen aufwendig gebauten Boxermotor...
 und ein zweifarbiges Käfer-Interieur
’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18
’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18
’63 Volkswagen Käfer von Schuco in 1:18

Unglaubliche 65 Jahre und 21,5 Millionen Mal lief der Volkswagen Käfer vom Band. Und trotzdem fällt es schwer, zwei wirklich gleiche Exemplare zu finden. Das liegt weniger an der ellenlangen Liste der Extras als an den permanenten und jährlichen Veränderungen während der Produktionszeit, die VW seinem Topseller spendierte. Zwischen 1948 und 1974 waren es mal eben 78.000 Verbesserungen ab Werk. 1964 kamen größere Fenster und damit dünnere Karosserie-Holme im Bereich der A-, B- und C-Säulen. Deshalb heißen die Käfer bis 1963 „Dickholmer“. Den letzten davon, also Jahrgang 1963, hat sich Schuco für sein Die-Cast-Modell ausgesucht. Der Käfer war Mitte der Sechziger sowieso auf seinem Höhepunkt angekommen. 1965 verkauften die Wolfsburger eine Million in einem einzigen Jahr. Schuco baut den Wolfsburger Krabbler mit den dicken Holmen von 1963 gleich doppelt: als rote Limousine mit teilweise geöffnetem Sonnendach sowie beige-grauem Interieur und in Grau mit derselben Farbkombination für die Inneneinrichtung. Der graue hat die Bügelstoßstangen des Exportmodells.

Die Varianten sind auf jeweils weltweit 1000 Stück limitiert, kosten 139,95 Euro und kommen Anfang November in den Handel. Während der Brezelkäfer der Franken in Resine und mit geschlossener Karosserie aus der Box rollt, ist der 1963er ein Die-Cast-Modell von echtem Schrot und Korn, hat also bewegliche Türen und Hauben sowie lenkbare Vorderräder. Sogar in Sachen Technik-Details im Bereich des Fahrwerks mit Drehstabfederung und des luftgekühlten Boxermotors mit vier Zylindern im Heck kitzeln die Entwickler viele gelungene Details heraus. Das bestätigt auch der Blick in das verkleinerte Interieur des Millionsellers vom Mittellandkanal. Wie Wolfsburg 1963 die Armaturentafel stylte und die Sitze oder die zweifarbigen Türinnenteile, ist in 1:18 bei Schuco gut und vor allem originalgetreu zu erkennen. Und natürlich findet sich im Koffer­raum das Reserverad am korrekten Platz. Der Lack und die Verarbeitung der Anbauteile wie Zierleisten, Blinker, Front- und Heckleuchten war bei unserem Fotomuster aus der Vorserie ebenfalls schon gut gelungen. Es könnte ein guter Jahrgang werden – auch in 1:18.